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Opel nun Teil des neuen Autoriesen Stellantis

16.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Autohersteller PSA: Nach der Fusion mit Fiat Chrysler entsteht nun Stellantis
Autohersteller PSA: Nach der Fusion mit Fiat Chrysler entsteht nun Stellantis (Quelle: Christian Böhmer/dpa-bilder)
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Der Opel-Mutterkonzern PSA und Fiat Chrysler sind zu einem neuen Autogiganten mit europÀischen Wurzeln fusioniert. Konzernchef Tavares muss nun 14 Automarken durch die Krise steuern.

Der französische Peugeot-Hersteller PSA und Fiat Chrysler (FCA) haben ihre Megafusion zum weltweit viertgrĂ¶ĂŸten Autokonzern abgeschlossen. Das bestĂ€tigten die Unternehmen am Samstag in einer gemeinsamen ErklĂ€rung. Der neue Verbund mit dem Namen Stellantis wird vom bisherigen PSA-Chef Carlos Tavares (62) gefĂŒhrt und macht in der internationalen Topliga VW und Toyota Konkurrenz.


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Stellantis hat große Standbeine in Europa und Nordamerika. Der Konzern mit offiziellem Sitz in den Niederlanden fĂŒhrt 14 Automarken wie Opel, Peugeot, CitroĂ«n, Jeep, Maserati und Alfa Romeo. BeschĂ€ftigt werden rund 400.000 Menschen. Die Aktie von Stellantis soll von Montag an in Mailand und Paris gehandelt werden. Tavares will sich am Dienstag vor den Medien Ă€ußern. Ab diesem Tag soll die Aktie dann auch in New York gehandelt werden.

2019 ein gemeinsamer Jahresumsatz von 170 Milliarden Euro

Vor der Corona-Krise setzten FCA und PSA zusammen mehr als acht Millionen Fahrzeuge ab und erzielten einen Jahresumsatz von knapp 170 Milliarden Euro. Nur noch Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund waren 2019 grĂ¶ĂŸer.

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Die Fusion war seit Langem vorbereitet worden, die erste AnkĂŒndigung hatte es im Oktober 2019 gegeben. Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen bescherten der Autobranche im vergangenen Jahr einen dramatischen Absatzeinbruch.

PSA und FCA hielten jedoch an ihren PlĂ€nen fest. Experten rechnen damit, dass ein grĂ¶ĂŸerer Umbau des neuen Verbunds ansteht. Tavares hatte bisher versichert, dass keine Werke geschlossen werden sollen. Die HeimatlĂ€nder von Peugeot und Fiat, Frankreich und Italien, kĂŒndigten bereits an, sehr genau auf die BeschĂ€ftigung bei Stellantis zu achten.

Opel ist die einzige deutsche Marke im Konzern

Tavares hatte Opel in den vergangenen Jahren mit harter Hand saniert, dabei blieben viele Jobs auf der Strecke. Opel bleibt die einzige deutsche Marke im neuen Konzern.

Verwaltungsratsvorsitzender von Stellantis ist John Elkann (44), Enkel des legendĂ€ren Fiat-Patriarchen Giovanni "Gianni" Agnelli (1921-2003). Die Familie Agnelli wird laut der Zeitung "Le Parisien" mit rund 14,4 Prozent im neuen Konzern vertreten sein. Weitere grĂ¶ĂŸere Aktienpakete werden von der Familie Peugeot und dem französischen Staat gehalten.

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Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer sagte der Deutschen Presse-Agentur, eine StĂ€rke des neuen Konzerns seien hohe StĂŒckzahlen und Marktanteile in Europa und Nordamerika. Stellantis sei hingegen auf dem Zukunftsmarkt Asien schwach aufgestellt. Zudem gebe es SchwĂ€chen bei Elektrofahrzeugen.

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