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Lagarde will "flexibel" auf Ukraine-Krieg reagieren

Von dpa, fls

Aktualisiert am 17.03.2022Lesedauer: 2 Min.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde: Die Notenbank-Chefin muss die Inflation in Europa einhegen.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde: Die Notenbank-Chefin muss die Inflation in Europa einhegen. (Quelle: Reuters-bilder)
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Steigende Heizkosten und hohe Spritpreise: Russlands Überfall auf die Ukraine treibt vor allem die Energiepreise noch stärker nach oben. Jetzt hat sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde zu ihrem Kampf gegen die Inflation geäußert.

Die Europäischen Zentralbank (EZB) hat angesichts der Risiken durch den Ukraine-Krieg ihre Flexibilität betont. Man sei bereit, bei Bedarf den Kurs zu ändern, falls die Invasion Russlands in die Ukraine "neue Inflationstendenzen" in Gang setze, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf einer Konferenz am Donnerstag in Frankfurt.

Der Krieg in der Ukraine werde zu einer höheren Inflation und einem schwächeren wirtschaftlichen Wachstum führen. "Es ist unwahrscheinlich, dass wir zur selben Inflationsdynamik zurückkehren, die wir vor der Pandemie gesehen haben", so Lagarde.

Wichtigster Grund für den zunehmenden Preisdruck: die weiter steigenden Energie- und Rohstoffkosten. Gleichzeitig belasteten ein sinkendes Vertrauen und steigende Energiekosten das Wirtschaftswachstum. Schon die rasche Erholung aus der Corona-Pandemie habe zu höheren Energiekosten, Lieferengpässen und einer anziehenden Inflation geführt.

US-Notenbank hat die Zinswende eingeleitet

Diese Entwicklung ist nicht allein auf Europa beschränkt. Weltweit ziehen die Preise derzeit stark an. In den USA kletterte die Inflation im Herbst auf knapp 8 Prozent. Das US-Pendant zur EZB, die Notenbank Fed unter ihrem Chef Jerome Powell, leitete deshalb am Mittwoch wie erwartet die Zinswende ein. Erstmals seit drei Jahren verkündete Powell eine Anhebung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte.

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Früher oder später, davon gehen Beobachter einhellig aus, werde auch die EZB nachziehen müssen und ebenfalls eine Anhebung der Zinsen in der Eurozone beschließen müssen, womöglich noch in diesem Jahr. Da der Ukraine-Krieg jedoch sowohl das Wachstum belastet als auch die Inflation erhöht, ist die Geldpolitik noch schwieriger geworden.

"Wir sind uns aber auch der grundlegenden Risiken bewusst, die durch den Krieg und die von ihm ausgehende Unsicherheit verursacht werden", sagte Lagarde. "Aus diesem Grund werden alle unsere geldpolitischen Entscheidungen in den kommenden Monaten zwangsläufig von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges geprägt und von Wirtschaftsdaten abhängig sein."

Inflation im Euroraum so hoch wie nie zuvor

Die EZB hatte auf ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag zunächst noch keinen Zinsschritt beschlossen, wohl aber einen beschleunigten Ausstieg aus ihren Anleihekäufen. Die Inflationsrate im Euroraum betrug im Februar 5,9 Prozent, ein Rekordwert seit Einführung des Euro.

Grundsätzlich strebt die Notenbank lediglich eine Rate von zwei Prozent an. Zumindest auf mittlere Sicht erwartet die Notenbank, dass dieses Ziel erreicht wird. Lange ist die Notenbank davon ausgegangen, dass die Inflation wieder unter die Marke von zwei Prozent fällt.

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  • Nele Behrens
Ein Kommentar von Nele Behrens
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