t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeWirtschaft & FinanzenAktuellesWirtschaft

Lieferstopp von russischem Gas | DGB warnt: Brächte Putin seinem Ziel näher


Eilmeldung
Iranische Medien melden den Tod von Präsident Raisi

Gewerkschaftschef warnt
Gaslieferstopp brächte Putin seinem Ziel ein Stück näher

Von dpa-afx
Aktualisiert am 14.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Gegen ein Ende der russischen Gaslieferungen: DGB-Chef Reiner Hoffmann glaubt nicht, dass ein Importverbot auf Gas und Energie den Krieg in der Ukraine stoppen würde.Vergrößern des BildesGegen ein Ende der russischen Gaslieferungen: DGB-Chef Reiner Hoffmann glaubt nicht, dass ein Importverbot auf Gas und Energie den Krieg in der Ukraine stoppen würde. (Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

Trotz der grausamen Bilder aus der Ukraine spricht sich der Deutsche Gewerkschaftsbund gegen ein Ende der russischen Gaslieferungen aus. Das wäre sogar kontraproduktiv, sagt der Vorsitzende Hoffmann.

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann hat sich gegen einen Einfuhrstopp von Öl und Gas aus Russland ausgesprochen. "Ich glaube ein Einfuhrstopp macht überhaupt gar keinen Sinn", sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Russlands Präsident Wladimir Putin setze auf eine hybride Kriegsführung, mit der er versuche, die Demokratie in Europa zu destabilisieren.

Ein Energieembargo "würde dazu beitragen, dass er ein Stück weit seinem Ziel näher käme und die wirtschaftlichen Folgen für uns in Europa und Deutschland deutlich größer wären als die Folgen für Russland selber", warnte Hoffmann. Zudem wird ein Einfuhrstopp seiner Meinung nach den Krieg "so schnell überhaupt nicht beeinflussen oder gar stoppen".

Vermögensteuer soll die Energiewende zahlen

Darüber hinaus würde er "deutliche Einbrüche auf dem Arbeitsmarkt mit sich bringen" und dazu führen, dass "ganze Lieferketten zusammenbrechen würden". "Was wir machen müssen, ist eine Diversifizierung langfristig", so Hoffmann.

Dabei sprach er sich insbesondere für einen "Ausbau erneuerbarer Energien" aus. Dieser Ausbau soll Hoffmann zufolge durch eine Vermögensteuer finanziert werden. "Den Soli jetzt wieder einzuführen, halten wir für absolut sozial nicht gerechtfertigt."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-afx
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website