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BASF: Chemiekonzern plant China-Investition um zu sparen – heftige Kritik


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Heftige Kritik an geplanter China-Investition von BASF

Von dpa
Aktualisiert am 29.10.2022Lesedauer: 1 Min.
BASF
Das Logo des Chemiekonzerns BASF ist auf einer Industrieanlage auf dem Werksgelände angebracht. (Quelle: Uwe Anspach/dpa/Archiv/dpa-bilder)
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Der Chemiekonzern BASF will sparen – und seinen Umsatz in China deutlich steigern. Gewerkschaftschef Michael Vassiliadis warnt vor geopolitischen Risiken.

Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, hat die China-Politik von BASF kritisiert. Der Chemiekonzern mache sich in der deutschen Industrie öffentlich zum "Frontrunner" für eine Fortsetzung der bisherigen China-Strategie, sagte Vassiliadis, dienstältester Aufsichtsrat bei BASF, dem Magazin "Der Spiegel".

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"Ich warne davor, alles auf eine Karte zu setzen und die geopolitischen Risiken zu unterschätzen", sagte Vassiliadis. Wenn BASF-Chef Martin Brudermüller "die Expansionspläne für China noch weiter antreiben und zugleich für die Standorte in Europa keine strategische Perspektive aufzeigen würde, wäre das nicht akzeptabel". BASF wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

BASF will Umsatz in China steigern

Brudermüller will die Kosten des Chemiekonzerns in Europa und vor allem in Deutschland so schnell wie möglich senken. In dieser Woche bekräftigte der Konzernchef dem "Spiegel" zufolge zudem, an der geplanten Investition von zehn Milliarden Euro in einen neuen Verbundstandort in China festhalten und den Umsatz in dem Land deutlich steigern zu wollen.

Brudermüller gehört dem "Spiegel" zufolge der Wirtschaftsdelegation an, die Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der kommenden Woche auf seiner Chinareise begleitet. Scholz ist das erste Staatsoberhaupt, das mit Staatspräsident Xi Jinping zusammenkommt, seit dieser vom Parteikongress für eine dritte Amtszeit bestätigt wurde.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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