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Krankenkassen-Boni: So holen Sie sich bis zu 500 Euro zurück


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So holen Sie sich bis zu 500 Euro von der Krankenkasse

Von t-online, ccn

Aktualisiert am 30.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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In Bewegung: Nicht nur der Nachweis einer Mitgliedschaft im Sportstudio kann bei der Krankenkasse eingereicht werden. (Quelle: IMAGO/Cavan Images)
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Wer Sport treibt, kann seine Kasse zur Kasse bitten. Doch nur wenige Versicherte tun das. Ein Fehler: Bis zu 500 Euro Prämie sind drin.

Das Wichtigste im Überblick


  • Diese Maßnahmen werden gefördert
  • Diese Kassen zahlen am meisten

Wer regelmäßig läuft oder anderen Sport treibt, beugt zahlreichen gesundheitlichen Leiden vor – darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder Diabetes. Wer derart in seine Gesundheit investiert, spart also seiner Kasse im Zweifel erhebliche Behandlungskosten – und wird dafür schon im Vorfeld mit Geld- und Sachprämien belohnt.

Doch nur wenige Versicherte nutzen dies: Nur rund acht Prozent der Kassenpatienten haben 2021 einen Zuschuss eingefordert. Dabei sind, je nach Kasse, bis zu 500 Euro möglich.

Für die gesetzlichen Versicherer gelten die Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes: Was und in welcher Form gefördert wird, entscheiden die gesetzlichen Krankenkassen – darunter die Techniker Krankenkasse (TK), AOK oder die Barmer GEK – allerdings selbst.

Diese Maßnahmen werden gefördert

Gefördert werden nur Kurse, deren Anbieter folgende Qualitätskriterien erfüllen:

  • Der Kurs muss von einem qualifizierten Leiter durchgeführt werden.
  • Der Versicherte muss eine 80-prozentige Kursteilnahme nachweisen.
  • Der Versicherte benötigt eine Teilnahmebestätigung sowie einen Nachweis über die gezahlte Kursgebühr.
  • Der Kurs muss fortlaufend in einer festen Teilnehmergruppe stattfinden.
  • Der Kurs muss ein fest definiertes Start- und Enddatum haben.

Diese Kassen zahlen am meisten

In einer Auswertung des Deutschen Finanz-Service Instituts (DFSI) wurden die Krankenkassen mit den höchsten Prämien herausgefiltert. Hier sind die ersten drei Plätze:

  • Die IKK Innovationskasse zahlt die höchste zweckgebundene Prämie von 500 Euro jährlich für eine Maßnahme, wenn die Versicherten alle notwendigen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Im Gegenzug bezahlt die Kasse zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung, Untersuchungen oder Fitnessstudio-Beiträge.
  • Die HEK – Hanseatische Krankenkasse zahlt bis zu 478 Euro Prämie pro Jahr für sechs Maßnahmen (z.B. Vorsorgeuntersuchungen, Mitgliedschaft im Sportverein oder Fitnessstudio, Sportabzeichen, Präventionskurs).
  • Fünf Maßnahmen muss man bei der hkk Krankenkasse einreichen, um 280 Euro Prämie einzustreichen. Dazu gehören zum Beispiel Zahnvorsorge, Hautkrebs-Screening, oder die Mitgliedschaft im Fitnessstudio.

Was sind zweckgebundene Prämien?

Im Gegensatz zu Geldprämien oder Prämien aus einem Katalog werden zweckgebundene Prämien, wie der Name schon sagt, für einen bestimmten Zweck ausgegeben. Das können Zuschüsse für Gesundheitsleistungen, aber auch Smartwatches, Sport- oder Fitnessausrüstung und Zuschüsse zur Mitgliedschaft im Sportstudio oder -verein sein.

Auch große Kassen wie die Techniker Krankenkasse (TK) zahlen Prämien aus. Der Aufwand ist laut DFSI allerdings höher, weil der Bonus zweckgebunden pro Einzelmaßnahme ausgezahlt werde.

Tipp: Nutzen Sie auch besondere Prämienangebote Ihrer Krankenkasse wie den Willkommen-Baby-Bonus oder Boni für Fitness-Tracker.

Private Krankenkassen (PKVs): Indirekte Präventionsförderung durch Beitragsrückerstattungen

Für Privatpatienten gilt ein anderes Belohnungssystem. Versicherer wie die AXA, Allianz, Hanse Merkur und andere bezahlen in erster Linie medizinisch notwendige Heilbehandlungen. Wird Prävention gefördert, dann meist indirekt durch Beitragsrückerstattungen. So können Privatversicherte sich beispielsweise ärztlich bestätigen lassen, dass ihr Body-Mass-Index (BMI) und Cholesterinspiegel im grünen Bereich liegen, sie Nichtraucher sind und auch sonst keine gesundheitlichen Risiken drohen.

Diese und andere frohe Botschaften honoriert der Privatversicherer unter anderem durch finanzielle Rückerstattungen. Dieses Geld können die Versicherten dann indirekt in ihre gesundheitliche Prävention investieren – etwa in den Besuch eines Fitnessstudios oder in ein neues Paar Hightech-Laufschuhe.

Versicherungsleistungen vergleichen

Wer die indirekten Präventionsleistungen seiner privaten Kasse in Anspruch nehmen will, sollte vorab einen Blick in seinen Vertrag werfen. Denn Erstattungen für Präventionskurse oder präventives Verhalten werden nur geleistet, wenn der gebuchte Tarif dies vorsieht. Einen finanziellen Vorteil haben allerdings oft diejenigen, die gesund und fit ihren Vertrag abgeschlossen haben.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Archivmaterial
  • bild.de: "So erstattet die Krankenkasse bis zu 500 Euro" (kostenpflichtig)
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