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Lungenemphysem: Risiko fĂŒr Raucher, Ursachen und Therapie

hm (CF)

12.09.2016Lesedauer: 3 Min.
Vor allem Raucher sind vom Lungenemphysem hÀufig betroffen.
Vor allem Raucher sind vom Lungenemphysem hÀufig betroffen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Ein Lungenemphysem und die damit verbundene Atemnot können die LebensqualitÀt teils drastisch einschrÀnken. Lesen Sie hier, woran sie das Emphysem erkennen, wie es entsteht und wie es behandelt wird.

Was ist ein Lungenemphysem?

Ein Lungenemphysem ist eine chronische Lungenerkrankung. Betroffen sind in erster Linie die LungenblĂ€schen (Alveolen), die fĂŒr den Gasaustausch im Körper von wesentlicher Bedeutung sind. Über sie gelangt der Sauerstoff aus der Atemluft in den Blutstrom und damit in den ganzen Körper. Umgekehrt geben die LungenblĂ€schen das Kohlendioxid aus dem Verarbeitungsprozess wieder ab. Besteht ein Lungenemphysem, sind die LungenblĂ€schen krankhaft ĂŒberblĂ€ht und verlieren ihre ElastizitĂ€t. Mehrere der BlĂ€schen verschmelzen zu sackartigen Blasen, wodurch sich die OberflĂ€che der Lunge, die fĂŒr den Gasaustausch zustĂ€ndig ist, verringert. Als Folge kann der Körper immer schlechter mit Sauerstoff versorgt werden. Der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt.

Nach Angaben des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) ist bei einer Reduktion der LungenoberflĂ€che um 30 Prozent die Lebenserwartung deutlich geringer als bei gesunden Menschen. ZusĂ€tzliche GefĂ€ĂŸverengungen können diese weiter absenken.

Symptome der Lungenerkrankung

Die Symptome eines Lungenemphysems stellen sich oft erst schleichend ein. Das typische Anzeichen der Erkrankung und damit das Leitsymptom ist Atemnot. ZunĂ€chst tritt diese Kurzatmigkeit nur bei starker körperlicher Anstrengung auf. Im weiteren Verlauf leiden Betroffene jedoch auch bei leichten Anstrengungen unter Atemnot, im Endstadium selbst im Ruhezustand. Hinzu kommen Anzeichen wie ein spĂŒrbarer Leistungsabfall und Abgeschlagenheit. Betroffene fĂŒhlen sich schnell mĂŒde und schlapp.

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Husten und Auswurf können als Symptome auftreten, insbesondere wenn die Patienten zusĂ€tzlich unter chronischer Bronchitis leiden. Auch Ă€ußerlich gibt es Anzeichen fĂŒr ein Lungenemphysem. Erkrankte weisen einen sogenannten Fassthorax auf, also einen fassförmigen Brustkorb, der kurz und breit ist. Der Fassthorax bildet sich als Folge der verstĂ€rkten LungenĂŒberblĂ€hung. Schließlich erhöht sich bei Menschen mit einem Lungenemphysem die Wahrscheinlichkeit, an Atemwegsinfektionen zu erkranken. Wie stark die Symptome auftreten, hĂ€ngt dabei vom Zerstörungsgrad der Lunge ab.

Ursachen: Zerstörung des Gleichgewichts in der Lunge

GrundsĂ€tzlich entsteht ein Lungenemphysem dadurch, dass das Gleichgewicht bestimmter Eiweißstoffe in der Lunge beeintrĂ€chtigt ist. Es gibt dabei sowohl Eiweiß abbauende Enzyme – sogenannte Proteasen – als auch Eiweiß schĂŒtzende Proteine namens Antiproteasen und Proteaseinhibitoren. Sind mehr abbauende Eiweißstoffe vorhanden als schĂŒtzende, werden die LungenblĂ€schen mit der Zeit nach und nach zerstört. Ursachen fĂŒr diesen Prozess gibt es einige. Besonders Rauchen kann sich negativ auf das Gleichgewicht in der Lunge auswirken. Bestimmte Substanzen im Zigarettenrauch hemmen die schĂŒtzenden Enzyme. Als Folge des Übergewichts der abbauenden Proteine entsteht eine chronische EntzĂŒndung in der Lunge, die sich zu einem Emphysem ausbilden kann.

Andere chronische EntzĂŒndungen, die durch unkontrolliertes Asthma, Bronchitis oder eine schwere LungenentzĂŒndung ausgelöst werden, können ein Lungenemphysem zur Folge haben. Zudem kann das Lungenemphysem als Endstadium anderer Lungenerkrankungen wie einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) auftreten. Die COPD gehört nach Angaben der "Apotheken Umschau" zur hĂ€ufigsten Emphysemform. COPD wird in erster Linie durch Rauchen ausgelöst.

Risikofaktoren fĂŒr ein Lungenemphysem

Zu den selteneren Ursachen fĂŒr die Ausbildung eines Lungenemphysems gehört Narbengewebe, das sich nach EntzĂŒndungen in der Lunge bildet. Weiterhin kann die Erkrankung im Alter aufgrund der sinkenden ElastizitĂ€t des Bindegewebes – auch in der Lunge – auftreten. Zu den Risikofaktoren gehören zudem genetische PrĂ€dispositionen. Menschen, die unter Alpha-1-Antitrypsin-Mangel leiden, besitzen nicht ausreichend schĂŒtzende Proteine in der Lunge. Als weitere Risikofaktoren gelten Schadstoffe wie Staub und Autoabgase. Auch beruflich bedingter Kontakt mit Feinstaub aus Quarz, Textilien oder Gasen kann ein Lungenemphysem begĂŒnstigen.

Therapie: Rauchen einstellen

Um eines vorwegzunehmen: Ein Lungenemphysem ist nicht heilbar. Die VerĂ€nderungen, die schon am Lungengewebe vorliegen, können nicht rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden. Unbehandelt kann die Erkrankung zum Tod fĂŒhren. Wird die Therapie jedoch rechtzeitig begonnen, kann das Fortschreiten der Erkrankung verzögert und so die LebensqualitĂ€t gesteigert werden. Entscheidend fĂŒr die weitere Behandlung ist es, dass Erkrankte das Rauchen einstellen und sich auch von anderen schĂ€dlichen Schadstoffen fernhalten. Da Betroffene anfĂ€lliger fĂŒr Infekte sind, sollten sie sich gegen Grippe (jĂ€hrlich) und Pneumokokken (alle fĂŒnf Jahre) impfen. Kommt es dennoch zu bakteriellen Atemwegsinfektionen, sollten diese frĂŒhzeitig mit Antibiotika behandelt werden.

Behandlung: Medikamentös und nicht medikamentös

DarĂŒber hinaus ist eine medikamentöse und nicht medikamentöse Therapie möglich. Bei der medikamentösen Variante hĂ€ngt die Auswahl der Wirkstoffe von den Beschwerden und dem Stadium der Erkrankung ab. Es kommen beispielsweise Antibiotika, entzĂŒndungshemmende und Bronchien erweiternde Medikamente zum Einsatz. Die Dosierung sollte mit dem jeweiligen Facharzt abgeklĂ€rt werden. DarĂŒber hinaus haben Betroffene die Möglichkeit, mit einer speziellen Atemgymnastik ihre Atmung besser zu kontrollieren. Der Sauerstoffmangel kann zudem mit Sauerstoffzugaben behandelt werden. In schweren FĂ€llen ist eine Sauerstoff-Langzeittherapie eine Option.

Schließlich sind auch operative Maßnahmen möglich, bei denen das erkrankte Lungengewebe entfernt wird, um fĂŒr eine bessere BelĂŒftung der gesunden Bereiche zu sorgen. Doch nicht bei allen Erkrankten zeigt diese Maßnahme die erwĂŒnschte Wirkung.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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