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USA – Vorwahlen: Biden setzt sich in drei Bundesstaaten gegen Sanders durch

Newsblog zu US-Vorwahlen  

Biden treibt Sanders mit weiteren Siegen in die Enge

18.03.2020, 07:41 Uhr | dpa, rtr, AFP, pdi, psch, aj, mja, fab

Joe Biden gewinnt drei weitere Bundesstaaten

Bei den Vorwahlen der US-Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur gewinnt Joe Biden laut Prognosen in Florida, Illinois und Arizona. (Quelle: Reuters)

US-Vorwahlen: Joe Biden baut den Vorsprung auf seinen Konkurrenten Bernie Sanders weiter aus. (Quelle: Reuters)


Zwei Männer kämpfen bei den Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur: Joe Biden und Bernie Sanders. Nach einer neuen Vorwahl-Runde kann Biden seine Führung entscheidend ausbauen. Alle Infos im Newsblog.


4.21 Uhr: Biden gewinnt auch Präsidentschaftsvorwahl in Arizona gegen Sanders

Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden hat Prognosen zufolge auch die Vorwahl der oppositionellen Demokraten im Bundesstaat Arizona gewonnen. Der 77-jährige Mitte-Politiker setzte sich am Dienstag in dem Bundesstaat gegen seinen linksgerichteten Rivalen Bernie Sanders durch, wie US-Medien berichteten. Zuvor war Biden bereits in Florida und Illinois zum Sieger ausgerufen worden. Damit gewann er alle drei Vorwahlen vom Dienstag.

Der einstige Stellvertreter von Präsident Barack Obama ist damit der Präsidentschaftskandidatur der Demokraten ein großes Stück näher gekommen. Senator Sanders hat rechnerisch kaum mehr Chancen, den Rückstand aufzuholen.

1.45 Uhr: Biden streckt Sanders-Anhängern nach weiterem Vorwahl-Erfolg die Hand aus

Der US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat nach seinen erneuten Vorwahl-Erfolgen den Anhängern seines Rivalen Bernie Sanders die Hand ausgestreckt. Er und der linksgerichtete Senator Sanders hätten vielleicht unterschiedliche Ansichten zu "Taktik, aber wir teilen eine gemeinsame Vision", sagte der Mitte-Politiker Biden am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Ansprache. Der frühere Vizepräsident nannte unter anderem das Ziel einer besseren Gesundheitsversorgung sowie den Kampf gegen den Klimawandel.

Biden wandte sich besonders an die "jungen Wähler, die von Senator Sanders inspiriert wurden": "Ich höre euch. Ich weiß, was auf dem Spiel steht. Ich weiß, was wir zu tun haben." Er wolle jetzt die Demokratische Partei und dann die gesamte Nation wieder vereinen, sagte der 77-Jährige.

Aus Sanders' Lager kam aber eine ablehnende Reaktion: Sprecherin Briahna Joy Gray kommentierte im Kurzbotschaftendienst Twitter Bidens Äußerungen, wonach er und der Senator eine gemeinsame Vision teilten, mit den Worten: "Tun wir nicht."

1.40 Uhr: Prognosen: Biden gewinnt auch in Illinois Vorwahl gegen Sanders

Der US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat bei den Vorwahlen der oppositionellen Demokraten Prognosen zufolge neben Florida auch den Bundesstaat Illinois gewonnen. Mehreren US-Sendern zufolge setzte sich der frühere Vizepräsident am Dienstag in Illinois gegen den linksgerichteten Senator Bernie Sanders durch. Der 77-Jährige baute damit seinen Vorsprung im Präsidentschaftsrennen der Demokraten weiter aus.

Mittwoch, 18. März, 1.05 Uhr: Biden gewinnt US-Präsidentschaftsvorwahl in Florida (Prognosen)

Der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden hat Prognosen zufolge die wichtige Vorwahl in Florida im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten gewonnen. Er hängte seinen Konkurrenten, den linken Senator Bernie Sanders, mit deutlichem Vorsprung ab, wie am Dienstagabend (Ortszeit) die Fernsehsender ABC, Fox News und CNN übereinstimmend meldeten. Vor der Abstimmung in Florida gewann Biden bereits Vorwahlen in 16 anderen Bundesstaaten. Auch im Bundestaar Illinois soll der Ex-Vizepräsident laut Fox News vorn liegen.

Am Dienstag zudem in Arizona gewählt. In allen drei Bundesstaaten hatte Biden in Umfragen weit in Führung gelegen. Sollte er dort überall siegen, dürfte der Druck auf Sanders weiter zunehmen, aus dem Rennen auszusteigen. Eigentlich sollte auch in Ohio abgestimmt werden. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hatte die Gesundheitsbehörde allerdings kurzfristig angeordnet, die Wahllokale geschlossen zu halten.

Die Vorwahlen bereiten das Feld für den Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer, bei dem der Präsidentschaftskandidat der Partei am Ende gekürt wird. In Florida, Illinois und Arizona geht es um 441 Stimmen von Delegierten für diesen Parteitag - das entspricht rund 11 Prozent aller regulären Parteitagsdelegierten. Allein 219 Delegiertenstimmen werden in Florida vergeben, 155 in Illinois, 67 in Arizona.

Dienstag, 17.März, 3 Uhr: Ohio sagt Vorwahl ab

 Im Duell der demokratischen US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und Bernie Sanders steht an diesem Dienstag die nächste große Vorwahl-Runde an. Abgestimmt wird in mindestens drei Bundesstaaten: Arizona, Florida und Illinois. Auch in Ohio sollte abgestimmt werden, dort sollen nach dem Willen des Gouverneurs aber die Gesundheitsbehörden dafür sorgen, dass wegen der Gefahren des Coronovirus die Wahllokale geschlossen bleiben.

Erste Wahllokale öffnen gegen Mittag deutscher Zeit. Ergebnisse werden nach deutscher Zeit erst am Mittwoch erwartet. Die Demokraten stimmen darüber ab, wen sie für den besten Kandidaten ihrer Partei für die Präsidentschaftswahl im November halten. Ex-US-Vizepräsident Biden (77) und der linke Senator Sanders (78) liefern sich einen Zweikampf um die Nominierung. Es könnte eine wegweisende Vorwahl-Runde werden.

Montag, 16. März, 06.58 Uhr: US-Bundesstaat Georgia verschiebt wegen Pandemie Vorwahlen

Der US-Bundesstaat Georgia verschiebt den Termin für die Präsidentschafts-Vorwahlen vom 24. März auf den 19. Mai. Der Bundesstaat Louisiana hatte am Freitag als erster Bundesstaat die Vorwahlen verschoben. Begründet wird die Maßnahme mit dem Vermeiden von Menschenansammlungen, in denen sich das Virus weiter verbreiten könnte. Vier andere Bundesstaaten halten allerdings an den Terminen in der kommenden Woche fest.

Freitag, 13.03.2020: 17.37 Uhr: Louisiana verschiebt wegen Coronavirus Vorwahl

Wegen der Coronavirus-Krise verschiebt Louisiana als erster US-Bundesstaat die Präsidentschaftsvorwahl der oppositionellen Demokraten. Die für Anfang April geplante Vorwahl werde auf den 20. Juni verschoben, sagte ein Vertreter des Bundesstaates. In Louisiana wurde wegen des Coronavirus zudem der Notstand ausgerufen.

Dienstag, 10. März, 13.36 Uhr: Prognosen sehen Sanders in North Dakota als Gewinner

Der linke Senator Bernie Sanders hat Prognosen zufolge das Rennen in North Dakota gemacht. Das meldeten die Fernsehsender Fox News, NBC und CNN übereinstimmend. Sanders' Sieg in North Dakota kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für ihn im Zweierduell mit Biden immer enger wird. In dem Bundesstaat geht es lediglich um die Stimmen von 14 Delegierten für den Parteitag der Demokraten im Juli, auf dem der Präsidentschaftskandidat gekürt wird. 

12.35 Uhr: Biden siegt laut Prognosen auch in Idaho

Prognosen zufolge entscheidet Joe Biden auch bei die Vorwahl im Bundesstaat Idaho für sich. Nach Auszählung von 96 Prozent der Stimmen lag der 77-jährige Mitte-Politiker sieben Prozentpunkte vor dem linksgerichteten Senator Bernie Sanders, wie der Sender CNN am frühen Mittwochmorgen berichtete.

4.07 Uhr: Biden hält schon seine Siegesrede

Noch bevor die letzten Wahllokale im Westen des Landes geschlossen haben, tritt Joe Biden in Philadelphia vor die Kameras. Biden, der seine ursprünglich geplante Wahlkampfparty wegen des Coronvarius absagen musste, spricht bereits, als ob er die Kandidatur in der Tasche habe.

Er dankt Bernie Sanders und dessen Anhängern: "Man habe ein gemeinsames Ziel vor Augen", sagt er. "Zusammen werden wir Donald Trump besiegen." Sanders wird an diesem Wahlabend nicht mehr auftreten, heißt es aus seinem Team. 

2.10 Uhr: Biden holt den Hauptgewinn

Das ist ein ganz wichtiger Sieg für Joe Biden: Laut übereinstimmender Prognosen der Sender CNN, Fox News und NBC gewinnt der Ex-Vizepräsident die Vorwahl in Michigan, den größten Bundesstaat dieser Wahlnacht. 2016 noch hatte Konkurrent Bernie Sanders hier einen Überraschungssieg gegen Hillary Clinton geholt. Michigan gilt als Schlüsselstaat für die Präsidentschaftswahl im November – 2016 hatte hier ganz knapp Donald Trump gewonnen.

1.40 Uhr: Nächster Sieg für Biden

Joe Biden hat laut der Prognosen auch die Vorwahl im Bundesstaat Missouri gewonnen. Das melden nun in Übereinstimmung die Sender CNN, Fox News und NBC. Kurz zuvor hatten TV-Sender Biden bereits den Sieg im Bundesstaat Mississippi vorausgesagt. Im Zweikampf mit dem linken Senator Bernie Sanders um die Kandidatur kann Biden seine Siegesserie vom "Super Tuesday" in der vergangenen Woche offenbar fortsetzen. Die Wahllokale in Idaho, Michigan und Washington sind noch offen.

1.04 Uhr: Biden gewinnt in Mississippi

Die Wahllokale in Mississippi, Missouri und North Dakota sind geschlossen. Laut der Prognose der Fernsehsenders ABC, CNN und Fox News gewinnt Joe Biden die Vorwahl in Mississippi. Laut CNN konnte er bei den afroamerikanischen Wähler überwältigende Zustimmung einfahren. 

0.05 Uhr: Die Ausgangslage 

Liebe Leser, die ersten Wahllokale in den USA schließen in einer knappen Stunde. Zeit also, sich die Ausgangslage zu vergegenwärtigen: Joe Biden ist nach seinem überraschenden Comeback vor einer Woche nun haushoher Favorit im Rennen gegen Bernie Sanders. Hier ist die letzte Prognose des seriösen Statistikportals "FiveThirty Eight" dazu, wer am Ende Kandidat der Demokraten wird. Sie lässt an Deutlichkeit nichts vermissen:

Montag, 10. März, 21.54 Uhr: Sanders und Biden sagen Auftritte ab – wegen Coronavirus

Das Coronavirus bringt nun auch den US-Vorwahlkampf durcheinander. Die beiden Kontrahenten um die Kandidatur der Demokraten, Bernie Sanders und Joe Biden, haben ihre für den Abend (Ortszeit) im US-Staat Ohio geplanten Auftritte abgesagt, vermeldet t-online.de-Korrespondent Fabian Reinbold auf Twitter.

21.33 Uhr: Wie wichtig sind die Vorwahlen heute?

Bei den Abstimmungen in den sechs Staaten geht es um immerhin etwa neun Prozent aller regulären Parteitagsdelegierten. Deshalb wird der heutige Vorwahltag auch "Mini Super Tuesday" genannt.

Allein in Michigan geht es um 125 Delegiertenstimmen, im Bundesstaat Washington um 89, in Missouri um 68. Sanders konzentrierte seinen Wahlkampf in den vergangenen Tagen sehr auf den stimmengewichtigen Staat Michigan, in dem er bei den Vorwahlen 2016 gewonnen hatte. "Michigan ist sehr, sehr bedeutend", sagte Sanders am Wochenende. Er betonte aber, er werde auf keinen Fall aus dem Rennen aussteigen, falls er dort verliere.

Insgesamt gesehen führt laut vorläufigen Berechnungen zu allen bisherigen Vorwahlen Biden bei der Zahl der Delegierten. Allerdings liegen noch nicht überall endgültige Ergebnisse vor.

20.28 Uhr: Biden oder Sanders – Wer macht das Rennen?

In sechs Bundesstaaten stimmen die Demokraten heute darüber ab, wen sie für den besseren Herausforderer von Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentenwahl im November halten. Den linken Senator Bernie Sanders oder den früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden?

Das Rennen ist komplett offen. Noch haben beide Kandidaten Chancen auf die Nominierung. Allerdings hatte Biden vergangene Woche beim wichtigsten Vorwahltag, dem "Super Tuesday", mit Vorwahlen in 14 Bundesstaaten eine überraschende Siegesserie hingelegt und Sanders den Rang als Favorit in nationalen Umfragen abgelaufen.

14.05 Uhr: Nächste Vorwahlrunde hat begonnen

Mit der Eröffnung der Wahllokale in Michigan und Missouri hat hat der nächste große Vorwahl-Tag in den USA begonnen. Die Vorwahlen erstrecken sich über mehrere Zeitzonen. Ergebnisse werden nach deutscher Zeit erst am Mittwoch erwartet.

12.00 Uhr: Vorwahlen in sechs weiteren Bundesstaaten

Im US-Präsidentschaftsrennen steht der nächste große Vorwahl-Tag an. Abgestimmt wird in sechs Bundesstaaten: Idaho, Michigan, Mississippi, Missouri, North Dakota und Washington. Demokraten und Republikaner votieren dafür, wen sie für den besten Kandidaten ihrer Partei für die Präsidentschaftswahl im November halten.

Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner steht quasi schon fest: Amtsinhaber Donald Trump hat hier parteiintern keine ernstzunehmende Konkurrenz. Spannend ist aber das Rennen der Demokraten. Der frühere Vizepräsident Joe Biden (77) und der linke Senator Bernie Sanders (78) liefern sich hier einen Zweikampf um die Nominierung.

Freitag, 6. März, 1 Uhr: US-Präsident Trump rechnet mit Biden als Herausforderer

US-Präsident Donald Trump rechnet bei der Wahl im November nach eigenen Angaben mit Ex-Vizepräsident Joe Biden als Herausforderer der oppositionellen Demokratischen Partei. Er habe sich mental eigentlich schon auf den "Kommunisten" Bernie Sanders (78) eingestellt, sagte der 73-jährige Republikaner am Donnerstagabend (Ortszeit) bei einer "Town Hall"-Veranstaltung des Senders Fox News in Scranton im Bundesstaat Pennsylvania. Nun sehe es aber danach aus, als ob der "schläfrige Joe" Biden (77) das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten machen würde. "Und ich sage nur: Wie ist das passiert?", spottete der Präsident.

Trump stellte sich in Scranton Fragen von Moderatoren und Wählern. Auf eine Frage nach der Spaltung des Landes – die Kritiker Trump und seiner hitzigen Rhetorik anlasten – sagte der Präsident: "Es gibt eine Spaltung, das steht außer Frage. Politiker müssen in der Lage sein, zivilisiert zu sein. Wenn sie es nicht sind, muss man sich wehren." Der Republikaner warf den "radikalen linken Demokraten" vor, die Spaltung verursacht zu haben. Trump sagte aber auch: "Ich denke, dass das Land viel vereinter ist, als die Menschen denken."

Trump trat am Donnerstagabend in Scranton auf – dem Geburtsort Bidens. Pennsylvania ist ein sogenannter Swing State, der weder den Demokraten noch den Republikanern klar zuzuordnen ist. Diese Bundesstaaten können bei einem knappen Rennen bei der Präsidentschaftswahl ausschlaggebend werden. Trump hatte Pennsylvania bei der Wahl 2016 mit einem Vorsprung von nur etwas mehr als 44.000 der insgesamt rund sechs Millionen Stimmen vor seiner demokratischen Konkurrentin Hillary Clinton gewonnen.

Donnerstag, 5. März, 20.18 Uhr: Warren spricht vom "Kampf meines Lebens"

Warren ist vor ihrem Haus in Massachusetts vor die Presse getreten. Sie dankte Unterstützern und Mitarbeitern für den Wahlkampf der vergangenen Monate. "Ich bereue nichts", sagte sie. "Das war die Ehre meines Lebens." Sie bewerbe sich zwar nicht mehr um die Präsidentschaft, werde aber weiter für mehr Gerechtigkeit im Land kämpfen. "Das ist der Kampf meines Lebens."

Zu der Frage, ob es nicht enttäuschend für viele Mädchen und Frauen im Land sei, dass das Präsidentschaftsrennen nun eine reine Männer-Domäne – zwischen Bernie Sanders und Joe Biden – sei, sagte sie: "All die kleinen Mädchen müssen noch vier Jahre warten."

16.48 Uhr: Warren gibt auf

Die Senatorin Elizabeth Warren steigt aus dem Rennen der Demokraten um die US-Präsidentschaftskandidatur aus. Das teilte Warren offiziell in einer Stellungnahme an ihre Unterstützer und Mitarbeiter mit. Man habe das gemeinsame Ziel nicht erreicht, räumte sie dort ein. Doch der Kampf um mehr Gerechtigkeit in dem Land gehe weiter. Mit Warrens Rückzug sind die Vorwahlen der Partei sind nun endgültig ein Zweikampf zwischen dem linken Senator Bernie Sanders und dem früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden.

Warren war aussichtsreich in das Rennen ihrer Partei eingestiegen und hatte über längere Zeit in nationalen Umfragen unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern weit vorne gelegen. Doch in den ersten vier Vorwahlstaaten Iowa, New Hampshire, Nevada und South Carolina schnitt sie nur schwach ab und enttäuschte auch am "Super Tuesday" bei Abstimmungen in 14 Bundesstaaten: Sie gewann dort keinen einzigen Staat für sich und verlor selbst in ihrer Heimat Massachusetts.

00.01 Uhr: Medien: Biden gewinnt auch Vorwahl in Maine

Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden hat sich laut Prognosen bei den Vorwahlen der oppositionellen Demokraten auch im Bundesstaat Maine gegen seinen Rivalen Bernie Sanders durchgesetzt. Biden liege mit 34 Prozent der Stimmen knapp vor Sanders, der auf 32,9 Prozent komme, berichteten mehrere US-Medien. Biden hatte am sogenannten Super Tuesday bereits in neun weiteren Bundesstaaten Wahlsiege eingefahren und damit ein triumphales Comeback hingelegt.

Der linksgerichtete Senator Sanders gewann drei Bundesstaaten. Favorit war der 78-Jährige zudem in Kalifornien, mit 415 Delegierten der wichtigste Bundesstaat bei den Vorwahlen. US-Medien riefen dort aber zunächst keinen Sieger aus.

Donnerstag, 6. März 00.01 Uhr: Biden warnt vor Angriffen im Rennen um Demokraten

Nach seiner Siegesserie bei den Vorwahlen hat der frühere US-Vizepräsident Joe Biden seine Mitbewerber um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten vor einem destruktiven Wahlkampf gewarnt. "Wir dürfen in den nächsten Wochen nicht zulassen, dass sich diese Vorwahlen in einen Wahlkampf negativer Angriffe verwandeln", sagte Biden am Mittwoch (Ortszeit) in Los Angeles. Das würde nur Präsident Donald Trump nützen, nicht aber den vier verbliebenen Bewerbern in dem Rennen der Demokraten.

Biden kündigte bei seinem Auftritt vor Unterstützern an, die Spaltung der USA überwinden zu wollen. "Wir werden alle Amerikaner zusammenbringen", sagte er. Das habe auch sein Erfolg bei den Vorwahlen am "Super Tuesday" gezeigt. Zudem sei das der Grund gewesen, weshalb er überhaupt seine Kandidatur erklärt habe. Biden sagte weiter: "Das ist eine Bewegung, die wir aufbauen. Und wir brauchen eine Bewegung, um Donald Trump zu schlagen."

Sanders sagte am Mittwoch in Vermont zu dem nun bevorstehenden Zweikampf mit Biden: "Ich mag Joe. Er ist ein anständiger Kerl." Er wolle nicht, dass der Wahlkampf in persönliche Attacken abdrifte. "Das ist das Letzte, was das Land will." Sanders betonte aber, es gebe große inhaltliche Differenzen zwischen ihm und Biden, etwa in der Gesundheitspolitik. "Dies ist ein Wettstreit der Ideen", betonte er. Es gehe um unterschiedliche Visionen für das Land.

Mittwoch, 5. März, 16.15 Uhr: Bloomberg steigt aus US-Präsidentenrennen aus 

Der US-Milliardär Michael Bloomberg steigt nach seinem schlechten Abschneiden am "Super Tuesday" aus dem Präsidentschaftsrennen der Demokraten aus. Der frühere New Yorker Bürgermeister gab am Mittwoch bekannt, fortan den früheren Vizepräsidenten Joe Biden zu unterstützen. Das Wichtigste sei, bei der Präsidentschaftswahl im November Amtsinhaber Donald Trump zu besiegen, erklärte Bloomberg.

14.41 Uhr: Sanders nach Teilauszählung bei wichtiger Vorwahl in Kalifornien vorn 

US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders liegt bei den Vorwahlen der oppositionellen Demokraten im wichtigen Bundesstaat Kalifornien laut Medienberichten vorne. Wie mehrere US-Medien am Dienstag berichteten, kam der linksgerichtete Senator nach Auszählung von 80 Prozent der Stimmen auf 33 Prozent. Sein Konkurrent, der frühere US-Vizepräsident Joe Biden, lag demnach bei 24 Prozent. In dem Bundesstaat im Westen der USA werden mit 415 Stimmen die meisten Delegiertenstimmen für die Wahl des Präsidentschaftskandidaten vergeben.

14.16 Uhr: Nach "Super Tuesday": Trump greift Senatorin Warren an 

Nach den Vorwahlen in 14 US-Bundesstaaten hat Präsident Donald Trump die demokratische Kandidatin Elizabeth Warren scharf angegriffen. Es sei "egoistisch", dass sie ihre Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten nicht aufgebe, schrieb der Republikaner am Mittwoch auf Twitter. "Sie hat keine Chance, auch nur in die Nähe eines Siegs zu kommen", schrieb er. Die Kandidatur der linken Senatorin schade nur Bernie Sanders, so Trump.

Der Präsident behauptete auch, dass Warrens Verbleib im Rennen um die Kandidatur Teil von dunklen Machenschaften sei, mit denen etablierte Demokraten Sanders' Erfolg verhindern wollten. Trump behauptet immer wieder, dass die Demokraten einen Sieg des linken Senators Sanders mit allen Mitteln verhindern wollen. Damit will der Republikaner bei den Demokraten wohl vor allem Zwietracht sähen.

Warren schnitt bei den Vorwahlen sehr enttäuschend ab und landete weit hinter den führenden Kandidaten, dem früheren Vizepräsidenten Joe Biden und Sanders. Die Senatorin, die politisch Sanders nahesteht, konnte sich nicht einmal in ihrem Heimatstaat Massachusetts durchsetzen. Sie kam dort ersten Auszählungsergebnissen zufolge hinter Biden und Sanders nur auf den dritten Platz.

13 Uhr: Triumph für Biden bei Vorwahlen der US-Demokraten am "Super Tuesday"

Triumph für den früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden beim "Super Tuesday": Bei den Vorwahlen der US-Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur gewann der 77-jährige Mitte-Politiker laut Prognosen in mindestens neun der 14 Bundesstaaten, in denen abgestimmt wurde. Sein linksgerichteter Konkurrent Bernie Sanders siegte demnach mindestens in drei Bundesstaaten. Enttäuschend verliefen die Vorwahlen für den Medienmilliardär Michael Bloomberg.

US-Medien erklärten Biden in Alabama, Arkansas, Massachusetts, Minnesota, North Carolina, Oklahoma, Tennessee und Virginia zum Sieger. Prognosen zufolge setzte er sich auch im wichtigen Bundesstaat Texas knapp gegen Sanders durch. In Texas werden 228 und damit besonders viele Delegiertenstimmen für die Wahl des Präsidentschaftskandidaten der oppositionellen Demokraten vergeben. Nur in Kalifornien geht es mit 415 um noch mehr Delegierte.

Der 78-jährige Sanders, der zuletzt die landesweiten Umfragen angeführt hatte, gewann laut Medien in Colorado, Utah und in seinem Heimatstaat Vermont. Eindeutige Ergebnisse aus Kalifornien und Maine standen zunächst noch aus. Nach Auszählung eines Teils der Stimmen lag jedoch Sanders in Kalifornien und Biden in Maine vorne.

12.30 Uhr: Szenen der Vorwahl – Aktivisten stürmen Bidens Bühne 

Den "Super Tuesday" in den USA nutzen Tierschützer für eine Protestaktion. Bei einer Rede des Kandidaten Joe Biden schaffen sie es auf die Bühne. Seine Frau verhält sich bemerkenswert. 

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