t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



Menü Icon
t-online - Nachrichten für Deutschland
HomeWirtschaft & FinanzenAktuellesWirtschaft

Ölpreise steigen immer weiter: Das liegt auch am Krieg im Nahen Osten


Weitere Steigerung erwartet
Ölpreise legen weiter zu – auch wegen Lage in Nahost

Von dpa, reuters
Aktualisiert am 02.04.2024Lesedauer: 1 Min.
ÖlpumpeVergrößern des BildesEin Ölbohranlage (Symbolbild): Die Preise steigen aktuell weiter. (Quelle: Charlie Riedel/AP/dpa/dpa)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

Versorgungsängste und gute Konjunktur in den USA und China führen zu steigenden Ölpreisen. Und es könnte bald noch teurer werden.

Die Ölpreise haben am Dienstag ihre jüngsten Gewinne etwas ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete 87,84 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai stieg um 43 Cent auf 84,14 Dollar. Die Ölpreise bewegen sich aktuell in der Nähe ihrer Fünfmonatshochs.

"Einerseits deutet die unerwartet gute Konjunktur in China und den USA auf eine künftig steigende Nachfrage hin", sagte Stratege Yeap Jun Rong vom Broker IG. "Andererseits schürt die Beteiligung des wichtigen Produzenten Iran an den Spannungen in Nahost neue Versorgungsängste." Suvro Sarkar, Manager bei der DBS Bank in Singapur, erwartet daher einen baldigen Anstieg der Preise über die 90-Dollar-Marke.

Konflikt könnte sich mit Iran verändern

Die US-Industrie und die Produktivität in China sind im März unerwartet gewachsen. Zudem wurden bei einem Luftangriff auf die iranische Botschaft in Syrien drei Befehlshaber der Revolutionsgarden am Montag getötet. Der Iran machte Israel verantwortlich und drohte Vergeltung an.

"Der Markt hatte zuvor die Frage nach möglichen Versorgungsengpässen im Zuge des Krieges in Nahost so gut wie ausgeblendet, da sich der Konflikt bisher in Grenzen gehalten hat", schrieben die Experten der Australia and New Zealand Banking Group. "Dies könnte sich allerdings ändern, wenn der Iran die Bühne betritt."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website