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IT, Meta, GreenTech: Das sind die Megathemen der Zukunft


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Von Daniel Saurenz

25.09.2022Lesedauer: 3 Min.
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Rentnerin zählt Geld (Symbolbild): Um im Alter ausreichend versorgt zu sein, sollten Sparer ihr Geld langfristig anlegen.
Rentnerin zählt Geld (Symbolbild): Um im Alter ausreichend versorgt zu sein, sollten Sparer ihr Geld langfristig anlegen. (Quelle: Christin Klose)
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Selten war die Stimmung für Geldanlage so mies wie gegenwärtig. Dabei liegt in jeder Krise schon das Fundament für die richtig guten Ideen der Zukunft.

Erinnern Sie sich noch an den März 2009? Und haben Sie noch den März 2020 im Hinterkopf? 2009 sah es in der deutschen Wirtschaft ebenso wie weltweit zappenduster aus. Die Investmentbank Lehman Brothers war pleitegegangen und hatte ab Herbst 2008 für weltweites Finanzchaos gesorgt. Es folgte eine Rezession.

2020 war mit dem Beginn von Corona die halbe Welt im Lockdown, die Unsicherheit war immens, die Wirtschaftsleistung brach ein. Genau diese beiden Zeitpunkte waren an der Börse aber die günstigsten Momente zum Einstieg. Und am besten gelang dies, wenn Sie Branchen und Aktien wählten, die trotz guter Perspektiven im Strudel mit heruntergezogen wurden. Gegenwärtig sieht es fast ähnlich aus.

Megatrends zum Schnäppchenpreis

Die Konsumentenstimmung in Europa, aber auch in den USA, ist desaströs schlecht. Gleichzeitig ändert sich mit Klimawandel, Globalisierung und Digitalisierung die Welt schneller als jemals zuvor. Auch wenn mit dem Krieg in der Ukraine Sicherheiten und Selbstverständlichkeiten kurzzeitig verloren gegangen sind, bleiben die Megathemen der Zukunft.

Jede Krise, die an den Börsen zu massiven Verlusten führt, stellt Anleger vor große Herausforderungen – sonst würden die Kurse nicht kräftig fallen. Der Einfluss auf die Megathemen der Zukunft fällt auf lange Sicht aber eher gering aus, weil sie die Welt grundlegend und auf Dauer verändern.

Wertpapiere aus den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung, Klimawandel und Globalisierung sind mit dem jüngsten Crash ebenfalls deutlich zurückgekommen und bieten nun attraktive Einstiegschancen. Denn die mittel- bis langfristige Entwicklung dürfte unverändert positiv sein.

Der Aktienprofi

Daniel Saurenz ist Finanzjournalist, Börsianer aus Leidenschaft und Gründer von Feingold Research. Mit seinem Team hat er mehr als 150 Jahre Börsenerfahrung und bündelt Börsenpsychologie, technische Analyse, Produkt- und Marktexpertise. Bei t-online schreibt er über Investments und die Lage an den Märkten, immer unter dem Fokus des Chance-Risiko-Verhältnisses für Anleger. Sie erreichen Daniel auf seinem Portal www.feingoldresearch.de.

IT als Basis

Um sehr viel Geld geht es im Bereich der IT-Sicherheit. Nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine zeigt sich, dass die Anforderungen an die Netzinfrastruktur von Unternehmen und Ländern massiv steigen. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Schäden durch Cyberkriminalität gemäß "Cybersecurity Ventures" auf sechs Billionen Dollar. Derzeit sieht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eine erhöhte Bedrohungslage und legte die Einstufung in Deutschland auf die zweithöchste Warnstufe.

Mehr Digitalisierung und Internet bedeuten mehr Cyberangriffe, auch auf kritische Bereiche wie die Energieversorgung und das Gesundheitssystem. Unternehmen wie Palo Alto, Fortinet sowie der deutsche Anbieter Secunet dürften sich somit noch länger über gute Geschäfte freuen, die von der Politik massiv unterstützt werden.

Im Vorjahr wurden in Deutschland gut sechs Milliarden Euro für die IT-Sicherheit ausgegeben, bis 2025 könnte die Summe auf rund neun Milliarden Euro steigen. Um das Risiko von Einzelinvestments zu vermeiden, können Anleger mit dem Cybersecurity-Index (WKN: DA0AB8) eine clevere Lösung wählen.

Schatten vor Binärcode (Symbolbild): Wenn die Bedrohungen wachsen, profitiert die Cybersicherheit-Branche.
Schatten vor Binärcode (Symbolbild): Wenn die Bedrohungen wachsen, profitiert die Cybersicherheitsbranche. (Quelle: Ole Spata/dpa)

Meta pausiert – mehr nicht

Ein weiterer Bereich im Internet gewinnt ebenfalls an Bedeutung, wie bereits die Namensänderung von Facebook in Meta zeigt. Die Verbindung von virtuellen und realen Welten wird unser tägliches Leben grundlegend verändern, denn die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Noch befindet sich das Metaverse im Anfangsstadium, doch nicht mehr lange.

So zeigte bereits die Pandemie, dass es für viele Unternehmen kosten- und zeitsparend ist, Meetings nicht mehr vor Ort abzuhalten. Künftig könnten diese mit 3-D-Avataren in virtuellen Konferenzräumen auf ein ganz neues Level gehoben werden. Als Anleger sollte man sich aber auch hier nicht auf einzelne Unternehmen fokussieren, sondern möglichst breit investieren wie mit dem Metaverse-Select-Index (WKN: SF65PO).

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Erneuerbare – gekommen, um zu bleiben

Nicht zu vergessen ist der gesamte Bereich der erneuerbaren Energien. Viele denken hier nur an Sonne- und Windkraft. Doch GreenTech ist viel mehr: Recycling, Energie-, Rohstoff- und Materialeffizienz sowie nachhaltige Mobilität. Grüne Wachstumsbranchen profitieren massiv von staatlichen Unterstützungen.

So ist der europäische Green Deal ein zentraler Eckpfeiler der Europäischen Union, um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Um hier möglichst breit zu partizipieren, umfasst der Global Green Technologies Index bis zu 25 Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sind. Über ein Index-Zertifikat (WKN: HVB4GT) können Anleger daran teilhaben.

Windräder bei Sonnenaufgang (Symbolbild): Die Energiewende dürfte dem GreenTech-Sektor weiter Aufwind verschaffen.
Windräder bei Sonnenaufgang (Symbolbild): Die Energiewende dürfte dem GreenTech-Sektor weiter Aufwind verschaffen. (Quelle: Tom Weller/dpa)

Fazit

Der Kursverfall am Aktienmarkt bietet also eine gute Gelegenheit, das eigene Depot einem Qualitätscheck zu unterziehen. Zugleich haben einige Aktien, die im Bereich der Megathemen stark positioniert sind, ohne Grund massiv an Wert verloren. Auf dem ermäßigten Kursniveau finden Schnäppchenjäger derzeit gute Gelegenheiten, sich langfristig zu positionieren – so wie bereits im März 2009 und 2020.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
Hintergrund zum Beitrag

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