Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie >

Wirtschaft: EU will Russland und Ukraine zu Gastransit an einen Tisch bringen

Wirtschaft  

EU will Russland und Ukraine zu Gastransit an einen Tisch bringen

25.05.2018, 14:39 Uhr | dpa-AFX

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Im Streit über die Gasleitung Nord Stream 2 will die EU-Kommission zwischen Russland und der Ukraine vermitteln. Ziel sei eine detaillierte Vereinbarung über die Fortsetzung russischer Gastransporte durch die Ukraine nach 2019, sagte Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic am Freitag in Brüssel. Deutschland helfe aktiv mit, dass die Dreiergespräche zustande kämen. Am Montag werde er mit Russland über einen Termin sprechen.

Gegner von Nord Stream 2 argumentieren unter anderem, Russland wolle mit der neuen Leitung durch die Ostsee nach Deutschland den bisher genutzten Transit durch ukrainische Leitungen ausbremsen und dem Land wichtige Gebühren vorenthalten. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte vor wenigen Tagen gesagt, die Lieferungen durch die Ukraine würden auch nach dem Bau von Nord Stream fortgesetzt, "wenn dies wirtschaftlich begründet und sinnvoll ist für alle Beteiligten".

Der ukrainische Ministerpräsident Wladimir Groisman forderte bei einer Konferenz in Brüssel erneut den Stopp des Projekts und erhob schwere Vorwürfe gegen Russland. Moskau nutze "eine neue Waffe in der hybriden Kriegsführung" und versuche, die Ukraine zu erpressen. Auch Vertreter Polens und der USA bekräftigten ihre scharfe Kritik an Nord Stream 2.

Strom-Rechner
Strompreisvergleich

Finden Sie günstige Stromanbieter!

Anzahl Personen im Haushalt

Anzeige

Sefcovic sagte, die EU-Kommission habe nicht die Instrumente, das Projekt zu stoppen. Sie wolle aber in der Gasrichtlinie klarstellen, dass derartige Leitungen unter EU-Recht fielen. Eine Entscheidung über die Richtlinie könnte bereits im Juni im Kreis der EU-Energieminister fallen, sagte der Kommissar.

Die russische Gazprom will Nord Stream 2 bis Ende 2019 neben der bereits existierenden Leitung Nord Stream durch die Ostsee verlegen. Vor wenigen Tagen hatte der Bau im Greifswalder Bodden begonnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Jobsuche

Anzeige
 

Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018