Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie >

Wirtschaft - Besuch in Österreich: Putin verneint Destabilisierung der EU als Ziel

Wirtschaft  

Besuch in Österreich: Putin verneint Destabilisierung der EU als Ziel

05.06.2018, 06:03 Uhr | dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat unmittelbar vor seinem Österreich-Besuch deeskalierende Signale an die Europäische Union gesendet. Russland verfolge nicht das Ziel, die EU zu destabilisieren. "Wir sind vielmehr daran interessiert, dass die EU geeint ist und floriert, weil die EU unser wichtigster Handels- und Wirtschaftspartner ist", sagte Putin in einem Interview des Österreichischen Rundfunks (ORF) am Vorabend seines Arbeitsbesuchs in Wien. Etwaige Kontakte auf Parteiebene zu EU-kritischen Bewegungen wie der in Österreich mitregierenden FPÖ dienten jedenfalls nicht dem Ziel einer Destabilisierung der Union. "Wir müssen im Gegenteil die Kooperation mit der EU ausbauen", so Putin.

Die Beziehungen zwischen der EU und Russland sind seit der Annexion der Krim durch Moskau stark belastet und von gegenseitigen Wirtschaftssanktionen geprägt.

Putin wird am Dienstag zu einem eintägigen Arbeitsbesuch in Österreich erwartet. Es ist die erste Visite des 65-Jährigen in einem EU-Land seit seiner Wiederwahl zum Präsidenten im März. Russlands mächtigster Mann und die österreichische Staats- und Regierungsspitze wollen unter anderem über die Ukraine-Krise, die gegenseitigen Wirtschaftssanktionen und die weltpolitische Lage sprechen. Putin hob die guten Kontakte zur Alpenrepublik hervor, die zwar der EU, nicht aber der Nato angehört. "Auch in den letzten Jahren ist der Dialog trotz aller Schwierigkeiten nicht abgerissen."

Strom-Rechner
Strompreisvergleich

Finden Sie günstige Stromanbieter!

Anzahl Personen im Haushalt

Anzeige

Insgesamt ist es der sechste Besuch Putins in der österreichischen Hauptstadt. Die Visite hat strenge Sicherheitsvorkehrungen zur Folge. Die Innenstadt von Wien wird am Dienstag von rund 800 Polizisten bewacht. Einige Teile des Zentrums sind Sperrzone.

Die Alpenrepublik sieht sich gern als diplomatischer Brückenbauer zwischen Ost und West. Österreichs konservativer Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wirbt einerseits für schrittweise Annäherung, trägt aber andererseits die harte EU-Haltung gegenüber Russland wegen der Krim-Annexion mit. Die russlandfreundliche FPÖ spricht sich als Junior-Koalitionspartner dagegen für ein Ende der Sanktionen aus.

Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten wies Österreich nach dem Giftanschlag auf den Doppelagenten Sergej Skripal keine russischen Diplomaten aus. Der Westen macht Russland für den Anschlag verantwortlich.

Anlass des aktuellen Besuchs ist der 50. Jahrestag des ersten Gas-Liefervertrags zwischen Österreich und der damaligen Sowjetunion. Der teilstaatliche österreichische Energiekonzern OMV zählt auch zu den Investoren für das umstrittene Acht-Milliarden-Pipelineprojekt Nord Stream 2, mit dem Gas unter Umgehung des Transitlandes Ukraine über die Ostsee direkt von Russland nach Deutschland fließen soll. Putin dürfte die Rolle Moskaus als zuverlässiger Energielieferant für Europa unterstreichen.

Als kultureller Höhepunkt steht die Eröffnung einer Ausstellung im Kunsthistorischen Museum (KHM) auf dem Programm. Bei der Schau "Die Eremitage zu Gast. Meisterwerke von Botticelli bis van Dyck" treten bis zum 2. September 14 Gemälde aus St. Petersburg mit Werken des KHM in Dialog. Danach wird die Ausstellung in St. Petersburg präsentiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Jobsuche

Anzeige
 

Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018