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  • Deutsche Gasspeicher zu 56 Prozent gefüllt: Doch wie lange reicht der Vorrat noch?


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So lange reicht der aktuelle Gasspeicher-Füllstand

Von dpa, fho

Aktualisiert am 20.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Gazprom-Mitarbeiter in Russland (Symbolbild): Gefüllte Gasspeicher sollen Deutschland vor den Folgen eines russischen Lieferstopps schützen.
Ein Gazprom-Mitarbeiter in Russland (Symbolbild): Gefüllte Gasspeicher sollen Deutschland vor den Folgen eines russischen Lieferstopps schützen. (Quelle: Yegor Aleyev/TASS/imago-images-bilder)
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Die Gasversorgungslage in Deutschland ist angespannt. Dabei sind die Gasspeicher aktuell zu gut 56 Prozent gefüllt. Doch was bedeutet das?

Aktuell sind die deutschen Gasspeicher zu 56 Prozent gefüllt. Dennoch sprach die Bundesnetzagentur am Samstag davon, dass die Versorgungslage in Deutschland "angespannt" sei. Die Aussage stand dabei unter dem Eindruck der gedrosselten Gaslieferungen aus Russland in verschiedene EU-Länder. Davon waren neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien und die Slowakei betroffen.

Laut Branchenverband Ines können die Speicher in Deutschland insgesamt Gas mit einem Energiegehalt von maximal rund 256 Terawattstunden speichern. Das entspricht etwa einem Viertel des jährlichen Gasverbrauchs in Deutschland (rund 1.000 Terawattstunden). "Dieses Speichervolumen alleine kann Deutschland zwei bis drei durchschnittlich kalte Wintermonate mit Gas versorgen", sagt die Bundesregierung.

Die Frage, wie lang die aktuelle Speicherfüllung ausreichen würde, lässt sich dennoch nur näherungsweise beantworten. Rein rechnerisch würden die rund 56 Prozent Füllvolumen gut ein bis anderthalb Monate unveränderten Verbrauch decken.

Dabei ist jedoch zu beachten: Der Verbrauch würde in einer Gasmangellage deutlich sinken. Zudem ist der Gasverbrauch infolge der deutlichen Preisanstiege bereits deutlich gesunken. Hinzu kommt, dass bei einem Wegfall russischer Gaslieferungen weiterhin Pipeline-Gas etwa aus Norwegen und den Niederlanden fließen dürfte.

Außerdem wird damit gerechnet, dass Deutschland über Anlandeterminals im Ausland dann weiterhin verflüssigtes Erdgas (LNG) erhält. Lesen Sie hier, wie es um die deutschen LNG-Pläne steht.

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Gasspeicher alleine reichen nicht

Aus den Zahlen wird eines aber deutlich: Die Speicher allein können aber die Unabhängigkeit vom russischen Gas und auch die Gasversorgung insgesamt nicht sichern. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht dazu noch weitere Stellschrauben. "Wenn wir zum Jahreswechsel volle Speicher haben, wenn zwei der vier von uns angemieteten schwimmenden LNG-Tanker schon am Netz angeschlossen sind und wenn wir deutlich an Energie sparen, können wir im Fall eines Abrisses der russischen Gaslieferungen einigermaßen über den Winter kommen", sagte er vor einiger Zeit der "Wirtschaftswoche".

Dass die Speicher aber eine wichtige Rolle für die Versorgung spielen, ist unumstritten. Das wurde auch gesetzgeberisch festgehalten. Ein neues Gasspeichergesetz soll dafür sorgen, dass die Speicher zum Beginn des Winters ausreichend gefüllt sind. Es schreibt einen Füllstand von 80 Prozent zum 1. Oktober, von 90 Prozent zum 1. November und von 40 Prozent zum 1. Februar vor. Mit dem Gesetz werden die Speicherbetreiber in Deutschland verpflichtet, ihre Speicher schrittweise zu füllen. Es könne im Saldo weiterhin Gas eingespeichert werden, hieß es am Samstag von der Bundesnetzagentur.

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Von Mauritius Kloft, Florian Schmidt
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