HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherVerbraucher

Gasumlage, Mindestlohn, Corona: Das ändert sich im Oktober 2022


Das ändert sich im Oktober für Verbraucher

Von Jule Damaske

Aktualisiert am 23.09.2022Lesedauer: 3 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Rote Blätter: Zum Herbst gibt es einige Änderungen für Verbraucherinnen und Verbraucher.
Rote Blätter: Zum Herbst gibt es einige Änderungen für Verbraucherinnen und Verbraucher. (Quelle: IMAGO/Peter Henrich (HEN-FOTO)/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSeoul: Nordkorea feuert Rakete abSymbolbild für einen TextZwei Kleinflugzeuge bei Gera abgestürztSymbolbild für einen TextTV-Star: Siebtes Kind mit Yoga-LehrerinSymbolbild für einen TextSchock-Moment: Ronaldo blutet starkSymbolbild für einen TextSchiffskollision auf der MoselSymbolbild für einen Text"Fiona" reißt Häuser in Kanada wegSymbolbild für einen TextDFB-Stars fliegen nicht mit nach EnglandSymbolbild für einen TextWiesn-Gast randaliert wegen BratwurstSymbolbild für einen TextSki-Olympiasieger hat HodenkrebsSymbolbild für einen TextBäckereikette senkt BrotpreiseSymbolbild für einen TextKirmes: Mädchen fliegt aus FahrgeschäftSymbolbild für einen Watson TeaserZDF: Experte sorgt für AufsehenSymbolbild für einen TextWie Nordic Walking die Knochen stärkt

Der Herbst hat offiziell begonnen und bringt einige Änderungen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengefasst.

Das Wichtigste im Überblick


  • Bundesweite Corona-Maßnahmen
  • Vollständiger Impfschutz
  • Mindestlohn steigt auf 12 Euro
  • Neue Verdienstobergrenze für Mini- und Midijob
  • Gasumlage kommt
  • Verpflichtender Heizungscheck
  • Neue Fragen bei der Führerscheinprüfung
  • WhatsApp läuft auf alten iPhones aus
  • Partielle Sonnenfinsternis

Die Blätter färben sich, die Temperaturen sinken. Die neue Jahreszeit ist deutlich spürbar. Auch für Verbraucherinnen und Verbraucher ändert sich im Oktober einiges. Die Bundesregierung verfolgt eine neue Corona-Schutzstrategie, Minijobber können mehr verdienen und die umstrittene Gasumlage macht sich bemerkbar.

Bundesweite Corona-Maßnahmen

Vor der befürchteten Corona-Herbstwelle will die Bundesregierung die Bürgerinnen und Bürger mit altbekannten und neuen Regeln schützen. Ab dem 1. Oktober 2022 bis zum 7. April 2023 gelten die Corona-Schutzmaßnahmen. Dazu gehören die Maskenpflicht im öffentlichen Personenfernverkehr und in Arztpraxen sowie die bundesweite Masken- und Testnachweispflicht für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

Die Bundesländer können darüber hinaus individuelle Maßnahmen je nach Infektionslage treffen. Beispielsweise entscheiden sie, ob für Restaurants und weitere Innenräume eine Maskenpflicht gilt. Die Länder entscheiden auch, ob es wieder eine Testpflicht in den Schulen geben soll. So können sich je nach Region und je nach Corona-Lage neue Maßnahmen ergeben.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Berechnen Sie Ihre zukünftige Gasrechnung
12000 kWh
ca. 85m2 Wohnfläche

Ihr Jahresverbauch in kWh:

Hier erfahren Sie mehr
Person mit Smartphone und einer FFP2-Maske: Masken werden uns diesen Herbst und Winter wieder stärker begleiten.
Person mit Smartphone und einer FFP2-Maske: Masken werden uns diesen Herbst und Winter wieder stärker begleiten. (Quelle: IMAGO/Michael Gstettenbauer/imago-images-bilder)

Vollständiger Impfschutz

Wer zwei Impfungen oder weniger gegen das Coronavirus erhalten hat, gilt ab dem 1. Oktober nicht mehr als vollständig geimpft. Menschen, die jedoch zweimal geimpft und genesen sind, gelten als vollständig geimpft. Nachgewiesen werde der Genesenenstatus durch einen positiven Antikörpertest vor der ersten Impfung oder einen positiven PCR-Test aus der Zeit vor oder nach der zweiten Impfung, heißt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bis zum 30. April 2023 wird es noch möglich sein, sich in Apotheken, in Tierarzt- oder Zahnarztpraxen gegen das Coronavirus oder die Grippe impfen zu lassen.

Frau wird gegen das Coronavirus geimpft: Ab Oktober gelten zwei Covid-Impfungen nicht mehr als vollständiger Impfschutz.
Frau wird gegen das Coronavirus geimpft: Ab Oktober gelten zwei Covid-Impfungen nicht mehr als vollständiger Impfschutz. (Quelle: IMAGO/Ilya Naymushin/imago-images-bilder)

Mindestlohn steigt auf 12 Euro

Zum 1. Oktober wird der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland auf 12 Euro pro Stunde angehoben. Das ist die zweite Erhöhung in diesem Jahr, nachdem er Anfang Juli bereits auf 10,45 Euro erhöht worden war. Der Mindestlohn gilt auch für Tarifverträge, die niedrigere Gehaltsstufen vorsehen, denn Schlupflöcher wurden gestrichen. So drohen beispielsweise weniger zahlenden Arbeitgebern saftige Bußgelder von 500.000 Euro und Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen.

Zehn-Euro-Schein und Zwei-Euro-Münze: Expertinnen und Experten befürchten, dass der erhöhte Mindestlohn die Inflation ankurbeln könnte.
Zehn-Euro-Schein und Zwei-Euro-Münze: Expertinnen und Experten befürchten, dass der erhöhte Mindestlohn die Inflation ankurbeln könnte. (Quelle: IMAGO/Matthias Stolt/imago-images-bilder)

Neue Verdienstobergrenze für Mini- und Midijob

Mit der Erhöhung des Mindestlohns steigen auch die monatlichen Verdienstobergrenzen für Mini- und Midijobs. Menschen, die einen sogenannten 450-Euro-Job haben, können ab Oktober bis zu 520 Euro verdienen. Das entspricht einer Arbeitszeit von zehn Stunden die Woche.

Wer mehr als zweimal im Jahr über diese Grenze kommt, darf nicht weiter geringfügig beschäftigt werden. Bei sogenannten Midi-Jobs wird die Verdienstobergrenze von 1.300 auf 1.600 Euro angehoben.

Mitarbeiterinsuche: Statt 450 Euro können Minijobberinnen und -jobber 520 Euro verdienen.
Suche nach Mitarbeiterin: Statt 450 Euro können Minijobberinnen und -jobber 520 Euro verdienen. (Quelle: imago stock&people/imago-images-bilder)

Gasumlage kommt

Mit dem Ukraine-Krieg schossen die Gaspreise durch die Decke. Russland hat seine Gaslieferungen stark heruntergefahren, der Import von Gas wird immer teurer. Für Entlastung soll ab Oktober ein neues Instrument sorgen: die Gasumlage. Die stark gestiegenen Einkaufspreise der Gasversorger sollen an alle Gasverbraucher weitergegeben werden, damit die Energieversorgung gesichert ist.

Mehr aus dem Ressort
imago images 169838070
"Die Preise müssen runter"

Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das einen Preisanstieg von bis zu 2,4 Cent pro Kilowattstunde. Ein durchschnittlicher Familienhaushalt muss durch die Preissteigerung mehrere Hundert Euro pro Monat mehr bezahlen.

Damit Verbraucherinnen und Verbraucher nicht zu stark belastet werden, wird die Mehrwertsteuer auf Erdgas bis zum Ende der Gasumlage am 31. März 2023 von 19 auf 7 Prozent gesenkt. Einen kompletten Erlass der Mehrwertsteuer auf die Gasumlage hatte die EU-Kommission untersagt. EU-Richtlinien verbieten das.

Gaszähler: In Folge des Ukraine-Kriegs explodieren die Gaspreise.
Gaszähler: In Folge des Ukraine-Krieges explodieren die Gaspreise. (Quelle: IMAGO/Rene Traut/imago-images-bilder)

Verpflichtender Heizungscheck

Die ab Oktober geltende Verordnung mit dem Namen "Maßnahmen der Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung durch mittelfristig wirksame Maßnahmen" legt für Hausbesitzerinnen und -besitzer fest, dass sie ihre Heizung innerhalb der nächsten zwei Jahre durchchecken lassen müssen.

Thermostat an einem Heizkörper: Alle Hausbesitzerinnen und -besitzer müssen in den nächsten zwei Jahren ihre Heizungen durchchecken lassen.
Thermostat an einem Heizkörper: Alle Hausbesitzerinnen und -besitzer müssen in den nächsten zwei Jahren ihre Heizungen prüfen lassen. (Quelle: IMAGO/mix1 Photos/imago-images-bilder)

Neue Fragen bei der Führerscheinprüfung

Führerscheinanwärterinnen und -anwärter aufgepasst! Wer gerade in der Fahrschule steckt, sollte sich auf diese Änderung vorbereiten: Ab dem 1. Oktober 2022 werden die Fragen für die theoretische Führerscheinprüfung geändert. Neue Fragen werden hinzugefügt, alte Fragen überarbeitet. Insgesamt beinhaltet der Fragenkatalog 52 Fragen.

Fahrschulauto: Neue und alte Fragen tauchen in dem Katalog auf.
Fahrschulauto: Für die theoretische Führerscheinprüfung werden neben alten auch neue Fragen in den Fragenkatalog aufgenommen. (Quelle: IMAGO/Michael Gstettenbauer/imago-images-bilder)

WhatsApp läuft auf alten iPhones aus

Menschen mit älteren iPhones werden sich ärgern: Ab dem 25. Oktober 2022 läuft WhatsApp nur noch auf Geräten mit dem Betriebssystem iOS 12 oder höher. Wer ein iPhone der fünften Generation oder älter hat, wird kein WhatsApp mehr nutzen können.

App Store auf einem iPhone: WhatsApp läuft auf mehreren iPhone Generationen aus.
App Store auf einem iPhone: WhatsApp läuft auf mehreren iPhone-Generationen aus. (Quelle: IMAGO/Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)

Partielle Sonnenfinsternis

Nach der letzten partiellen Sonnenfinsternis im Juni 2021 können Sie das Phänomen wieder am 25. Oktober im deutschsprachigen Raum beobachten. Die Sonne wird teilweise vom Mond verdeckt. Das Naturereignis beginnt um 11.10 Uhr und endet um 13.16 Uhr. Sie sollten aber darauf achten, unter keinen Umständen mit dem bloßen Auge oder nur einer Sonnenbrille in die Sonne zu schauen. Das kann zu ernsthaften Augenschäden führen. Für Sonnenfinsternisse gibt es spezielle Brillen, mit denen Sie gefahrlos in die Sonne blicken können.

Partielle Sonnenfinsternis 2021 in Toronto, Kanada (Archivbild): Ende Oktober können wir in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis erleben.
Partielle Sonnenfinsternis 2021 in Toronto, Kanada (Archivbild): Ende Oktober können wir auch in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis erleben. (Quelle: Mark Blinch/Getty Images)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • infektionsschutz.de
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
BundesregierungCoronavirusDeutschlandMindestlohnUkraineiPhone
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website