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Lauterbach: Corona-Isolation auf Anordnung bleibt doch

Von dpa
Aktualisiert am 06.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Die meisten bislang geltenden Corona-Verordnungen sind zum 2.
Die meisten bislang geltenden Corona-Verordnungen sind zum 2. April gefallen. Doch die Aufhebung der verpflichtenden Isolation wird nun wohl doch nicht kommen. (Quelle: Boris Roessler/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Die zum 1. Mai geplante freiwillige Isolation von Corona-Infizierten soll es nun doch nicht geben. Das k√ľndigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach an.

"Die Beendigung der Anordnung der Isolation nach Corona-Infektion durch die Gesundheits√§mter zugunsten von Freiwilligkeit w√§re falsch und wird nicht kommen. Hier habe ich einen Fehler gemacht", schrieb der SPD-Politiker auf Twitter. Die geplante √Ąnderung entlaste zwar die Gesundheits√§mter. Aber das Signal sei "falsch und sch√§dlich".

Weiter schrieb Lauterbach: "Corona ist keine Erk√§ltung. Daher muss es weiter eine Isolation nach Infektion geben. Angeordnet und kontrolliert durch die Gesundheits√§mter." Mehr dazu wolle er Mittwoch (6. April) offiziell machen. Lauterbach betonte: "Der Fehler lag bei mir und hat nichts mit der FDP oder Lockerung zu tun." In der ZDF-Sendung "Markus Lanz" am sp√§ten Dienstagabend hatte Lauterbach bereits angek√ľndigt, dass es die zum 1. Mai geplante freiwillige Isolation von Corona-Infizierten nicht geben werde. Bleiben solle aber eine verk√ľrzte Isolation von f√ľnf Tagen.

Nach Beratungen der Gesundheitsminister von Bund und L√§ndern hatte der Minister am Montag mitgeteilt, dass Corona-Infizierte und Kontaktpersonen ab 1. Mai in der Regel nur noch freiwillig und f√ľr k√ľrzere Zeit in Isolierung oder Quarant√§ne m√ľssen. Infizierten sollte demnach nur noch "dringend empfohlen" werden, sich f√ľr f√ľnf Tage zu isolieren und Kontakte zu meiden - f√ľr Kontaktpersonen von Infizierten sollte es entsprechend gelten. Eine Anordnung des Gesundheitsamts sollte wegfallen.

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Lauterbach sagte im ZDF, das w√§re zur Entlastung der Gesundheits√§mter auch sinnvoll gewesen. Das Signal aber, dass ein Infizierter selbst √ľber eine Isolation entscheide, sei "so negativ, so verheerend", dass es an diesem Punkt eine Ver√§nderung geben m√ľsse. Der "symbolische Schaden", Corona sei nicht gef√§hrlich, sei so verheerend, dass man diese Isolationsordnung so nicht machen k√∂nne.

"Es bleibt dann dabei, wenn jemand krank ist, also hat sich infiziert, dann ordnet das Gesundheitsamt weiter an. Und wenn jemand nur Kontaktperson ist, und es ist Quarant√§ne, dann macht man es selbst." F√ľr die Quarant√§ne brauche man die Gesundheits√§mter nicht.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagte es sei gut, dass der Bundesgesundheitsminister seinen Fehler eingesehen habe und die Pflicht zur Isolation von Infizierten aufrecht erhalten wolle. Die Isolationspflicht eines infizierten Menschen sei etwas anderes als die Quarantäne einer Kontaktperson. "Infizierte stecken andere Menschen mit dem Virus an und gefährden gerade Immungeschwächte, die mitten unter uns leben. Corona ist kein Schnupfen."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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