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Das neue Google Pixel 3 XL im Test: Foto-Funktion mit Künstlicher Intelligenz

Pixel 3 und 3 XL ab heute im Handel  

Dieses Google-Phone macht Apple ernsthaft Konkurrenz

Von Helge Denker

17.10.2018, 13:44 Uhr
Das neue Google Pixel 3 XL im Test: Foto-Funktion mit Künstlicher Intelligenz. Google Pixel 3 XL im Praxistest: Fotofunktionen mit Künstlicher Intelligenz. Die Hülle sorgt für guten Halt. (Quelle: dpa/ Andrea Warnecke)

Google Pixel 3 XL im Praxistest: Fotofunktionen mit Künstlicher Intelligenz. Die Hülle sorgt für guten Halt. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa)

Im Smartphone-Markt punktet Google seit Jahren mit eigener Pixel-Hardware. Mit dem Pixel 3 und 3 XL bietet Google jetzt eine echte Alternative zu Apples iPhones XS und XS Max an. Ab dem 2. November sind sie in Deutschland verfügbar.

Wie sein Vorgänger setzt das Pixel 3 auf Kamera-Qualitäten. Für viele Kunden ist das einer der Hauptgründe, sich für ein Pixel-Phone zu entscheiden. Statt auf immer mehr Kameras auf der Rückseite zu setzen, hat Google nur auf der Vorderseite zwei Kameralinsen verbaut, die für bessere Selfies sorgen sollen. Die Hauptkamera kommt mit nur einer Linse aus. 

Das 3 und 3 XL unterscheiden sich in der Displaygröße, in der Akkukapazität und im Preis. Zur Wahl stehen 5,8 und 6,3 Zoll Display. Letzteres besitzt einen dünnen Rahmen und wird nur durch ein kleine Aussparung ("Notch") unterbrochen. Hier hat Google die beiden Kameralinsen untergebracht.

Eine smarte Fotofunktion soll den Selfiestick und Selbstauslöser überflüssig machen. Auch wählt das Pixel-Handy das beste Bild aus einer Fotoreihe aus. In der Foto-Übersicht werden jeweils nur die besten Bilder angezeigt. Dabei kommt Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz.

Foto-Funktionen mit Künstlicher Intelligenz

Nachträglich wird Google dem Pixel 3 einen Nachtsicht-Modus spendieren, der im November per Update kommen soll. Dieser soll bei wenig Licht für gute Bilder sorgen, ohne dass der Blitz benutzt werden muss. Die Bilder sollen farbstark, detailreich und rauscharm auch bei wenig Restlicht werden, verspricht Google.

Besonders gut gelingen Bilder mit hohem Kontrastumfang dank sogenannter "High Dynamic Range"-Technik ("HDR"). Dies ist laut Google die Top-Disziplin des Pixel 3. Laut Präsentation soll es Mitbewerber wie das iPhone X damit in den Schatten stellen. Bei diesem sind die Unterschiede zwischen HDR-Fotos und normal aufgenommenen Bildern sehr gering.

Besonders praktisch ist im Alltag neben dem Assistenten, der sich natürlich per Sprache steuern lässt, das für 79 Euro als Zubehör erhältliche Ladegerät "Stand", mit dem das Gerät sich kabellos und schnell laden lässt. Das klappt auch durch eine der zahlreichen Google-Hüllen hindurch. Die Ladestation funktioniert auch mit dem iPhone X, aber nicht mit dem Vorgänger Pixel 2. 

Rückseite des Google Pixel 3 XL: Angeraute Oberfläche und Fingerabdrucksensor (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)Rückseite des Google Pixel 3 XL: Angeraute Oberfläche und Fingerabdrucksensor (Quelle: Andrea Warnecke/dpa)

Google Maps fragt, welchen Weg man nehmen will

Die erweiterte App "Google Maps" fragt, wann man zur Arbeit geht und welches Verkehrsmittel man nehmen möchte. Ein falscher Alarm an freien Tagen lässt sich damit verhindern.  

Bezahlen kann man mit dem Smartphones auch und zwar mit der App "Google Pay" und einer Kreditkarte, die digital hinterlegt werden kann. Auch PayPal steht als Zahlungsdienstleister in Deutschland zur Verfügung. Im Test wurde diese Zahlungsweise bereits auf dem Gerät hinterlegt und konnte sofort genutzt werden. Das soll zum Beispiel bei Aldi Nord und Süd, Lidl, McDonalds und H&M klappen. Apple Pay ist dagegen in Deutschland noch nicht gestartet.



Preise knapp unter Apple-Niveau

Das Pixel 3 kostet in Deutschland mit 64 Gigabyte Speicher 849 Euro. Mit 128 Gigabyte kostet es 949 Euro. Das Pixel 3 XL beginnt bei 949 Euro mit 64 Gigabyte und endet bei 1.049 Euro für die 128 Gigabyte-Variante. Verkauft werden Sie ab dem 2. November in Deutschland.

Der Foto-Speicher lässt sich per Cloud fast unbegrenzt erweitern. Beide Geräte sind ab 2. November in Deutschland verfügbar und ab sofort vorbestellbar. Damit bleibt Google knapp unter den Spitzenpreisen, die Apple für das iPhone XS und XS Max aufruft. 

Im Praxistest machte das Pixel 3 XL einen guten Eindruck. Das Display ist sehr scharf und groß genug, um Filme darauf zu schauen. Der Stereo-Sound ist gut und geht in Richtung Nutzer, allerdings vibriert das Handy etwas bei der Wiedergabe tiefer Töne. Die Rückseite ist zwar aus Glas, aber mattiert, so dass Fingerabdrücke nicht auffallen. Die von Google angebotenen Textil-Hüllen bieten einen sehr guten Halt.

Eine echte Apple-Alternative

Der Akku hält lange genug durch für eineinhalb Tage normaler Nutzung und ist mit dem weißen Schnellade-Stand fix wieder aufgeladen.

Viele praktische Funktionen machen das Pixel 3 zum smarteren Smartphone und hinterlassen einen sehr positiven, ersten Eindruck. Eine ernsthafte Alternative zum iPhone XS und XS Max. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtungen
  • dpa

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