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"Eine solche Corona-Welle darf sich nicht wiederholen"

  • Florian Schmidt
  • Mauritius Kloft
Von Florian Schmidt, Mauritius Kloft

Aktualisiert am 09.12.2021Lesedauer: 8 Min.
Volkswagen-Produktion in Sachsen (Symbolbild): Der Chipmangel setzt der Autoindustrie zu.
Volkswagen-Produktion in Sachsen (Symbolbild): Der Chipmangel setzt der Autoindustrie zu. (Quelle: Eibner/imago-images-bilder)
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Die Corona-Krise ist zurück in Deutschland – und mit ihr die Angst vor einem neuen Lockdown. Der Ökonom Sebastian Dullien erklärt im Interview mit t-online wie sehr das Virus die Wirtschaft weiter belastet.

Seit Ende November bereitet eine neue Corona-Variante Epidemiologen, Politikern und Ökonomen Sorgen: Omikron. Die Mutation könnte noch deutlich ansteckender sein als die Delta-Variante des Virus. Womöglich müssen gar die Impfstoffe angepasst werden, so die Befürchtung. Auch in Deutschland könnte daher ein neuer Lockdown drohen, zuletzt beschloss der Bund-Länder-Gipfel vor allem Einschränkungen für Ungeimpfte.


Kurz erklärt: Was ist eigentlich Inflation?

Die Redaktion Wirtschaft und Finanzen erklärt in fünf Bildern die Inflation und wie diese sich auf Verbraucher auswirkt.
Folgen der Inflation bemerken die Verbraucher meist zuerst im Supermarkt.
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Zugleich ziehen wegen der Corona-Krise die Preise deutlich an, besonders Energie verteuerte sich in den vergangenen Monaten drastisch. Das trieb die Inflationsrate im November auf den höchsten Stand seit 30 Jahren. t-online hat darüber mit dem Ökonomen Sebastian Dullien gesprochen, der als wissenschaftlicher Direktor das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung leitet.

t-online: Herr Dullien, der neue Gesundheitsminister Karl Lauterbach schließt einen neuerlichen Komplett-Lockdown nicht aus. Was hieße das für die deutsche Wirtschaft?

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Sebastian Dullien: Für die Wirtschaft wäre das ein weiterer Dämpfer. Dabei jedoch müssen wir uns eines klar machen: Nicht ein Lockdown belastet die Wirtschaft, sondern das Coronavirus. Und da wiederum muss man sagen: Die Politik hätte die aktuell hohen Fallzahlen verhindern können. Hätten wir schneller und entschlossener gehandelt, wäre die Situation nicht so schlimm, wie sie jetzt ist.

Sebastian Dullien: "Die Omikron-Variante ist ein erhebliches Risiko für die deutsche Wirtschaft."
Sebastian Dullien: "Die Omikron-Variante ist ein erhebliches Risiko für die deutsche Wirtschaft." (Quelle: IPON/imago-images-bilder)

Und wenn jetzt tatsächlich ein solcher Lockdown noch einmal käme?

Ein neuerlicher Komplett-Lockdown würde der Wirtschaft schaden, jedoch bei Weitem nicht so sehr wie der erste und der zweite Lockdown.

Warum?

Weil die Unternehmen sich mittlerweile angepasst haben. Gerade die vielen Dienstleister haben inzwischen Onlineangebote entwickelt, zum Beispiel Musikkurse per Livestream. Im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 war das noch nicht so. Deshalb wäre der Schaden jetzt viel kleiner. Fürchten müssen wir uns hingegen vor etwas anderem.

Nämlich?

Die Omikron-Variante ist ein erhebliches Risiko für die deutsche Wirtschaft. Das liegt daran, dass unsere Unternehmen stark in der Welt vernetzt sind. Sollten in Asien Betriebe geschlossen werden und Omikron die Lieferschwierigkeiten noch verschärfen, könnte das der deutschen Wirtschaft deutlich zusetzen. Das würde bei den Unternehmen in Deutschland wesentlich größere Bremsspuren hinterlassen als ein Lockdown allein bei uns.

Sebastian Dullien, geboren 1975, leitet seit 2019 als wissenschaftlicher Direktor das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Dullien studierte Volkswirtschaftslehre in Bochum und Berlin und arbeitete nach dem Studium als Journalist bei der "Financial Times Deutschland". Seit Herbst 2007 ist er Professor für Allgemeine Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

Ein bisschen Lockdown gilt bereits. Ungeimpfte können nicht mehr in alle Geschäfte, der Handel klagt bereits, dass wegen der 2G-Regel viel Umsatz wegbreche ...

… aber nicht nur deswegen.

Sondern?

Viele Menschen bleiben den Geschäften fern, weil sie Angst vor einer Infektion haben – trotz 2G. Dasselbe gilt für die Gastronomie: Weihnachtsfeiern werden abgesagt, weil viele kein allzu großes Risiko eingehen wollen. Das hat nur begrenzt mit 2G zu tun. Dennoch ist klar, dauerhaft kann das so nicht weitergehen. Eine solche Corona-Welle darf sich nicht wiederholen.

Schilder mit Corona-Regeln in der Innenstadt Kiels (Symbolbild): Ungeimpfte kommen in viele Geschäfte nicht mehr hinein.
Schilder mit Corona-Regeln in der Innenstadt Kiels (Symbolbild): Ungeimpfte kommen in viele Geschäfte nicht mehr hinein. (Quelle: penofoto/imago-images-bilder)

Wie kann das gelingen?

Wir müssen die Impfzentren dauerhaft offen halten, um auch für künftige Booster-Impfungen gewappnet zu sein. Und wenn es einzelne Ausbrüche geben sollte, braucht es gezielte, lokale Einschränkungen, eine Maskenpflicht zum Beispiel, oder lokal begrenzte Geschäftsschließungen.

Eine andere Möglichkeit ist die allgemeine Impfpflicht. Was halten Sie davon?

Das ist eine ethische Frage, die ich als Ökonom nur schwer beantworten kann. Persönlich halte ich eine Impfpflicht für angemessen – und offenbar sieht das ja auch die Mehrheit der Deutschen so. Wenn wir das aber wollen, verstehe ich nicht, warum die Politik das so lange verzögert. Die Deadline, bis zu der alle geimpft sein sollten, muss bald sein. Die Zielmarke Sommer 2022 halte ich für viel zu spät.

Zunächst wird es jetzt eine Impfpflicht für einzelne Einrichtungen geben. Ist das sinnvoll?

Ich kann diesen Schritt nachvollziehen, doch eine breitere Impfpflicht für alle wäre eindeutig besser.

Das müssen Sie erklären.

Wenn wir jetzt anfangen, Pflegerinnen und Pfleger in den Altenheimen zur Impfung zu verpflichten, ist das natürlich richtig. Gleichzeitig ist es doch seltsam, dass es diese Pflicht für die Bewohner der Heime nicht gibt. Sauberer wäre da eine allgemeine Impfpflicht. Die würde übrigens auch verhindern, dass sich impfunwillige Altenpfleger neue Jobs suchen.

Impfzentrum in Schönefeld, Brandenburg (Symbolbild): Die neue Omikron-Variante bereitet Experten weltweit Sorge.
Impfzentrum in Schönefeld, Brandenburg (Symbolbild): Die neue Omikron-Variante bereitet Experten weltweit Sorge. (Quelle: Jochen Eckel/imago-images-bilder)

Ein anderes wichtiges Thema, das gerade viele Menschen beschäftigt, sind die steigenden Preise. Im November zog die Inflationsrate auf 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Müssen wir damit rechnen, dass die Preise dauerhaft weiter steigen?

Nein, nach allem, was wir bislang wissen, braucht sich darum niemand Sorgen zu machen.

Warum?

Weil zwei entscheidende Faktoren für die aktuell hohe Inflation schon bald nicht mehr zum Tragen kommen. Das eine ist die Absenkung der Mehrwertsteuer vor einem Jahr, das andere sind die stark gestiegenen Energiepreise.

Was genau hat die Mehrwertsteuer mit der Inflation zu tun?

Die kurzzeitige Senkung der Mehrwertsteuer sorgte vor einem Jahr dafür, dass vieles billiger wurde, zum Beispiel Brot oder Marmelade. Da die Inflation den Anstieg der Preise binnen eines Jahres misst, wirken die heutigen Preise im Vergleich zum Vorjahr jetzt umso höher. Die Bundesbank geht davon aus, dass dieser rein statistische Effekt für knapp 1,25 Prozentpunkte bei der aktuellen Inflationsrate verantwortlich ist. Anders ausgedrückt: Ohne die Steuersenkung läge die Inflationsrate wahrscheinlich bei knapp unter 4 Prozent.

"Die Mehrwertsteuersenkung hat dafür gesorgt, dass wir heute eine vielleicht unnötig hitzige Diskussion über die Inflation führen", sagt Sebastian Dullien.
"Die Mehrwertsteuersenkung hat dafür gesorgt, dass wir heute eine vielleicht unnötig hitzige Diskussion über die Inflation führen", sagt Sebastian Dullien. (Quelle: Jürgen Heinrich/imago-images-bilder)
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Das heißt, die Senkung der Steuer war aus heutiger Sicht ein Fehler?

Ich hielt sie auch schon damals für falsch, jedoch aus anderen Gründen. Aus heutiger Perspektive lässt sich sagen: Die Mehrwertsteuersenkung hat dafür gesorgt, dass wir heute eine vielleicht unnötig hitzige Diskussion über die Inflation führen. Doch auch da müssen wir fair bleiben. Kaum einer hatte auf dem Zettel, dass die Energiekosten just in jenem Moment extrem ansteigen, in dem sich die ausgelaufene Mehrwertsteuer in der Statistik niederschlägt.

Der zweite Inflationstreiber sind also die Energiepreise?

Genau. Die Energiepreise sind tatsächlich stark gestiegen. Dieser Anstieg macht rund 2 Prozentpunkte der Inflationsrate aus. Das wiederum liegt an der hohen Nachfrage nach Rohöl, weil mit dem Abflauen der Corona-Krise auf einen Schlag viele Fabriken ihre Produktion hochfuhren. Zudem greift seit Jahresbeginn erstmals der CO2-Preis für fossile Brennstoffe, der das Tanken und Heizen ebenfalls verteuerte.

Was macht Sie so sicher, dass die Energiepreise nicht genauso schnell weiter steigen?

Zu 100 Prozent sicher bin ich mir natürlich nicht. Aber ich halte es für nicht realistisch. Beim Rohöl sehen wir jetzt schon eine starke Entspannung der Preise, auch beim Benzin an der Zapfsäule ist das zu sehen. Und der CO2-Preis wird die Energie zumindest nicht abermals auf einen Schlag so stark verteuern wie im laufenden Jahr. Denn nachdem er Anfang 2021 von null auf 25 Euro je Tonne gestiegen ist, springt er jetzt zum Jahreswechsel nur auf 35 Euro. Das ist also nur ein Drittel des diesjährigen Effekts.

Volkswagen-Produktion in Sachsen (Symbolbild): Der Chipmangel setzt der Autoindustrie zu.
Volkswagen-Produktion in Sachsen (Symbolbild): Der Chipmangel setzt der Autoindustrie zu. (Quelle: Eibner/imago-images-bilder)

Schuld sind aber auch die Lieferengpässe: Wegen des Mikrochip-Mangels heben die Autobauer die Preise für Neuwagen an. Werden Autos je wieder billiger?

Das kommt ganz darauf an, wie schnell die Chips wieder lieferbar sind. Aktuell sieht es so aus, dass sich der Mangel in den nächsten Monaten etwas entschärft. Doch je länger die Engpässe andauern, desto unwahrscheinlicher ist es, dass die Preise dauerhaft stark fallen.

Das klingt, als lasse sich die Inflation nur schwer einfangen, sobald sie einmal losgaloppiert ist. Würden Sie dem zustimmen?

Da ist schon etwas dran, ja. Viel hat dabei mit Psychologie zu tun. In normalen Zeiten, wenn die Inflation auf niedrigem Niveau ist, kümmert sich kaum einer um sie. Wenn die Preise aber merklich steigen, reden plötzlich alle darüber. Dadurch können sich die Erwartungen der Leute verändern: Viele glauben dann, dass das immer so weitergeht, alles immer noch teurer wird. Dann wird es tatsächlich schwierig, die Inflation zu stoppen.

Wieso?

Weil unter diesen Erwartungen viele Menschen höhere Löhne von ihren Arbeitgebern fordern werden. Bekommen sie die, holen sich die Firmen die gestiegenen Lohnkosten über höhere Preise wieder herein. Auf diese Weise kann sich die gefürchtete Preis-Lohn-Spirale in Bewegung setzen – und zwar nur, weil alle an steigende Preise glauben.

Sind wir denn bereits an diesem Punkt?

Nein. Zumindest nicht in Deutschland und in der EU. In den USA könnte es anders sein: Dort ist die Inflation noch einmal höher als bei uns – und wir sehen, dass die Löhne schon anziehen. Hierzulande lässt sich das nicht beobachten. Die Tarifabschlüsse aus diesem Jahr enthalten im Schnitt ein Lohn-Plus von 2 Prozent. Verglichen sowohl mit den aktuellen Teuerungsraten als auch mit der Zielinflation der EZB ist das sehr moderat und nicht stabilitätsgefährdend. Die Tarifparteien handeln verantwortungsbewusst.

Warnstreiks im Öffentlichen Dienst Ende November: Die Beschäftigten haben sich mit den Arbeitgebern geeinigt.
Warnstreiks im Öffentlichen Dienst Ende November: Die Beschäftigten haben sich mit den Arbeitgebern geeinigt. (Quelle: Michael Gstettenbauer/imago-images-bilder)

Im kommenden Jahr aber könnte sich das ändern. Gewerkschaften wie die IG BCE fordern für ihre rund 850.000 Beschäftigen bereits einen Inflationsausgleich plus zusätzliches Geld.

In der Tat könnte man die Forderungen so verstehen, dass jetzt der große Lohnschub kommt. Doch die Gewerkschaften setzen die Löhne ja nicht allein. Das, was die Gewerkschaften am Anfang fordern, ist nie das, was sie am Ende bekommen. Ich sage meinen Kindern auch: Wünschen könnt ihr euch viel, aber das bekommt ihr natürlich nicht alles. So war es auch in der Vergangenheit. Bei den Lohnrunden 2019, vor Corona also, gab es auch Forderungen zwischen 5 und 6 Prozent – und am Ende ist gesamtwirtschaftlich ein Plus von 3 Prozent herausgekommen.

Gilt das auch für Branchen wie die Gastronomie, wo immer weniger Menschen arbeiten wollen, der Druck der Arbeitnehmer also höher ist?

Nicht automatisch, nein. Natürlich kann und wird es einzelne Wirtschaftszweige geben, wo die Löhne kommendes Jahr schneller steigen, weil sonst niemand mehr diese Berufe ergreifen will. Ich denke da zum Beispiel auch an die Pflege. Gleichzeitig wird es aber auch Branchen geben, denen es wegen Corona weiter nicht so gut geht. Da wird das Plus unterdurchschnittlich ausfallen. Mit Blick auf die gesamte Volkswirtschaft rechne ich deshalb nicht damit, dass die Löhne in Deutschland so stark steigen, dass das die Inflation weiter anheizt.

Eindämmen kann die Teuerung auch die Europäische Zentralbank. Was erwarten Sie von der EZB?

Die EZB müsste dann handeln, wenn sie ihr Ziel gefährdet sieht, also mittelfristig eine Inflation von 2 Prozent pro Jahr im gesamten Euroraum. Danach sieht es aktuell nicht aus. Deshalb muss sie meines Erachtens erst einmal gar nichts tun.

Und wenn es doch nötig werden sollte?

Angesichts der aktuellen Inflation hilft es nicht, wenn die EZB kurzfristig agiert. Geldpolitik muss vorausschauend gemacht werden. Natürlich kann man der EZB vorwerfen, dass sie die steigenden Energiepreise nicht hat kommen sehen. Aber das hat ja niemand so richtig vorhergesehen. Und der Preisschub bei der Energie dürfte sich aller Voraussicht nach als vorübergehend erweisen.

Sebastian Dullien: "Die EZB müsste dann handeln, wenn sie ihr Ziel gefährdet sieht."
Sebastian Dullien: "Die EZB müsste dann handeln, wenn sie ihr Ziel gefährdet sieht." (Quelle: photothek/imago-images-bilder)

Das heißt, es ist in Ordnung, wenn die Zinsen auch in den nächsten Jahren noch auf Nullniveau bleiben?

Ich würde mich nicht darauf festlegen, dass der Leitzins über die nächsten Jahre dort verharren wird. Denn die aktuelle Situation ist unnormal. Diese Null- oder Negativzins-Situation sollte nicht die Regel sein. Gleichzeitig kann man auch nicht einfach die Zinsen erhöhen, weil man meint, die aktuelle Situation sei nicht gut. Die niedrigen Zinsen sind auch Folge einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung. Wenn man jetzt einfach die Zinsen erhöhte, ohne dass die zugrunde liegenden Schwächen beseitigt wären, könnte die Geldpolitik leicht Kollateralschäden verursachen. Wenn ein höherer Zins die Erholung abwürgt, dann wäre es nicht im Sinn der Sache.

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Herr Dullien, vielen Dank für das Gespräch!

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