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Antrag zu Pflegeleistungen abgelehnt: Das ist zu tun

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Antrag zu Pflegeleistungen abgelehnt: Das ist zu tun

26.05.2019, 16:50 Uhr | dpa

Antrag zu Pflegeleistungen abgelehnt: Das ist zu tun. Junge und alte Hände: Es kommt öfter vor, dass ein Antrag auf Pflegeleistungen abgelehnt wird. (Quelle: Getty Images/ipopba)

Junge und alte Hände: Es kommt öfter vor, dass ein Antrag auf Pflegeleistungen abgelehnt wird. (Quelle: ipopba/Getty Images)

Pflegeleistungen müssen beantragt und bewilligt werden. Oft wird dem Antrag aber nicht entsprochen. Dagegen kann Widerspruch eingelegt werden. Doch die Zeit rennt. Welche Fristen und welche Form gelten.

Wer Pflegeleistungen beantragen will, bekommt Besuch von einem Gutachter. Denn er soll den Pflegegrad feststellen. Längst läuft bei dem Termin aus Sicht des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen nicht alles glatt: Abgelehnte Anträge sind keine Seltenheit. Antragsteller können sich dagegen wehren – sie müssen sich aber beeilen.

Frist für den Widerspruch

Für einen Widerspruch haben sie nur einen Monat Zeit. Wichtig dabei: Um die Frist zu wahren, reicht zunächst ein kurzes und formloses Schreiben, in dem der Pflegebedürftige oder sein Vertreter den Widerspruch erklären. Das Schreiben sollten sie möglichst faxen, per Einschreiben verschicken oder sogar persönlich abgeben – und sich dann eine Empfangsbestätigung von der Pflegekasse geben lassen.


Ausführliche Begründen nachschicken

Danach können sich Angehörige mit mehr Ruhe an die ausführliche Begründung des Widerspruchs machen. Dafür sollten sie vor allem das Gutachten zum Bescheid anfordern und genau prüfen. Je fundierter der Widerspruch ist, desto höher sind die Chancen, dass die Pflegekasse den Pflegegrad doch genehmigt oder eine neue Begutachtung veranlasst. Wer Hilfe beim Widerspruch braucht, kann sich zum Beispiel an Pflegestützpunkte oder Pflegedienste wenden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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