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Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel war eine "Katastrophe"

Von dpa-afx, fls

Aktualisiert am 27.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Letzte Einkäufe in der vergangenen Woche: Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Letzte Einkäufe in der vergangenen Woche: Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. (Quelle: Markus Scholz/dpa-bilder)
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Es hatte sich schon abgezeichnet, nun haben viele Einzelhändler Gewissheit: Das Weihnachtsgeschäft lief sehr schlecht. Schuld daran hätten auch die Corona-Maßnahmen, klagt der Handelsverband.

Zu wenige Kunden und zu geringe Umsätze: Auch in diesem Jahr sind viele Einzelhändler vom Weihnachtsgeschäft enttäuscht und machen die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung dafür verantwortlich.

"Bereits das zweite Mal in Folge war die Weihnachtszeit für den Einzelhandel eine Katastrophe", fasste der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, Stefan Genth, am Montag das Ergebnis einer Trendumfrage unter 750 Handelsunternehmen zusammen. "Bei vielen Handelsbetrieben herrscht Ernüchterung und Existenzangst."

Im November sei das Weihnachtsgeschäft noch gut angelaufen, doch die bundesweite Einführung der 2G-Regel in weiten Teilen des Einzelhandels habe dann Umsätze und Frequenzen im stationären Handel einbrechen lassen, berichtete der HDE-Hauptgeschäftsführer. Mehr als drei Viertel der Nicht-Lebensmittel-Händler sind Genth zufolge unzufrieden mit dem Verlauf des Weihnachtsgeschäfts.

Umsätze 35 Prozent unter dem Vorjahr

Laut HDE-Trendumfrage blieben die Umsätze im stationären Nicht-Lebensmittel-Handel unter 2G in der Woche vor Weihnachten durchschnittlich 35 Prozent hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Besonders in den Innenstädten sei die Lage weiterhin dramatisch.

Dort sackten die Umsätze laut HDE im Vergleich zum Vorkrisenniveau um 36 Prozent ab, während die Frequenzen um 42 Prozent zurückgingen. Besonders betroffen war erneut der Bekleidungshandel. Der Handel könne nun "nur noch auf die Zeit zwischen den Jahren hoffen", sagte Genth. Angesichts der Einbußen bekräftigte der HDE seine Forderung nach angemessenen und unkomplizierten Wirtschaftshilfen, um pandemiebedingte Schäden in der Branche aufzufangen.

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Dass das Weihnachtsgeschäft schlecht läuft, hatte sich bereits in den vergangenen Wochen abgezeichnet. Immer wieder klagten die Händler, dass ihnen die Kundschaft auch deshalb wegblieb, weil Unsicherheit herrsche über die örtlichen Corona-Regeln fürs Shopping.

Onlinehandel macht gute Geschäfte

Rückenwind spürte dagegen der Onlinehandel. Angesichts gestörter Lieferketten und pandemiebedingter Einschränkungen im stationären Handel hätten die Menschen auch in diesem Jahr auf den E-Commerce als zuverlässigen "Geschenkebringer" für Familie und Freunde vertraut, berichtete der E-Commerce-Verband BEVH.

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Die Weihnachtsumsätze im E-Commerce mit Waren hätten im Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende November um 15,8 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Gleichzeitig ist nach einer Umfrage des Verbandes die Neigung der Konsumenten gesunken, online bestellte Ware zurückzuschicken.

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