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Wetter in Deutschland: Hier drohen heute schwere Unwetter

Newsblog zur Wetterlage  

Hier drohen in Deutschland schwere Unwetter

20.06.2019, 19:18 Uhr | AFP, dpa, rtr, t-online.de, ds

 (Quelle: Imago / Christian Schroedter)
Unwetterwarnung: nach der Sonne kommt wieder Gewitter

Nach den sonnenreichen Tagen warnt der Deutsche Wetterdienst vor Gewittern mit Hagel und Starkregen sowie Sturmböen. (Quelle: t-online.de)

Unwetterwarnung: Nach den sonnenreichen Tagen warnt der Deutsche Wetterdienst vor Gewittern und Sturmböen. (Quelle: t-online.de)


In Bayern, Berlin und Brandenburg kann es in mehreren Regionen zu heftigen Gewitter kommen, der Deutsche Wetterdienst warnt unter anderem vor Starkregen und Hagel. Alle Infos im Wetter-Newsblog.

16.30 Uhr: Warnung vor Unwettern in Bayern, Berlin und Brandenburg

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Donnerstagnachmittag vor schweren Gewittern in Berlin und Brandenburg. Laut Karte sollen die Unwetter vor allem im Landkreis Teltow-Fläming auftreten, aber auch Berlins Süden, Potsdam und Teile der Landkreise Dahme-Spreewald und Potsdam-Mittelmark könnten betroffen sein.

Ebenso warnt der DWD vor Unwettern in Bayern, im Süden sind hier Kreis und Stadt München, Kreis Ebersberg, Kreis und Stadt Rosenheim wie der Kreis Miesbach betroffen. Im Norden Bayerns warnt der DWD hingegen für die Stadt Nürnberg, Kreis und Stadt Fürth, Kreis Erlangen-Höchstadt, Kreis Neumarkt i.d. OPf., Kreis Roth wie den Kreis Nürnberger Land.

Der DWD empfiehlt, alle Fenster und Türen zu schließen sowie Gegenstände im Freien, wie beispielsweise in Gärten oder auf dem Balkon, zu sichern. Wer sich bei einem Gewitter nicht ins Trockene retten kann, soll demnach insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen vermeiden.

11.56 Uhr: Gewitterböen lassen Segelboote in Lübecker Bucht sinken

Bei einem Gewitter über der Lübecker Bucht sind mehrere Segelboote gesunken. Zunächst kenterte am Mittwochnachmittag aufgrund starker Windböen vor Pelzerhaken ein 6,60 Meter langes Segelboot mit zwei Personen an Bord, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Besatzung eines Bundespolizeibootes nahm die beiden Segler unverletzt an Bord. Ihr Segelboot sank anschließend auf eine Wassertiefe von etwa 14 Metern.

Zweieinhalb Stunden später sank aufgrund starker Gewitterböen und einem verklemmten Vorsegel vor Niendorf ein historisches, sechs Meter langes Segelboot. Die Besatzung eines anderen Segelbootes zog die drei Segler unverletzt aus dem Wasser. Im Jachthafen von Neustadt sank an weiteres Boot an seinem Liegeplatz.

7.15 Uhr: Unwetter im Süden und Osten möglich

Vor allem im Osten und Süden Deutschlands sind am heutigen Donnerstag Unwetter möglich. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bestehe dort lokale Unwettergefahr, insbesondere am Nachmittag. Die Top-Werte liegen am Donnerstag demnach bundesweit bei 30 Grad, etwa an der Oder.

Am Mittwoch hatte es bereits Unwetter gegeben. In manchen Gegenden, vor allem in Niedersachsen und Hessen, fielen bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in der Stunde. Es wurden Sturmböen mit rund 100 Kilometern in der Stunde gemessen. "Es gab lokal Schauer und Gewitter bis in den Unwetterbereich hinein", sagte DWD-Metereologe Robert Hausen. Über größere Schäden war bis in den frühen Morgen hinein jedoch nichts bekannt.

Mittwoch, 19. Juni, 23 Uhr: Gewitter dauern weiter an

Vor allem im Nordwesten tummeln sich auch weiterhin kräftige Gewitter, wie die Unwetterkarte des Deutschen Wetterdienstes aufzeigt. Über Hamburg, Bremen und Rostock zucken die Blitze, wie Anwohner auf Twitter berichten.

Und auch im Süden Deutschlands soll es in der Nacht zu weiteren Gewittern kommen.

19.30 Uhr: Unwetter überschwemmen Straßen in Niedersachsen

Im Süden Niedersachsens sind heftige unwetterartige Regenfälle niedergegangen. In Uslar meldete die Polizei in einigen Ortsteilen überschwemmte Straßen. Durch den Wasserdruck seien Gullydeckel aus den Fassungen gedrückt worden, so ein Polizeisprecher.

Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim war neben Uslar auch Einbeck betroffen. Straßen seien teils mit Schlamm und Wasser geflutet und unpassierbar. Zudem drohe Wasser in Gebäude zu laufen, weshalb auf dem Bauhof der Stadt Einbeck Sandsäcke gefüllt wurden. In Uslar sei die Landstraße und Alleestraße überflutet.

In Hardegsen riss eine Oberleitung. Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Bereich weiträumig ab. Am Abend sollten weitere kräftige Gewitter durch die Region ziehen. Der Deutsche Wetterdienst warnte unter anderem vor extremen Unwetter in der Region um Göttingen.

18.29 Uhr: Gewitter über Schleswig-Holstein

Das über Schleswig-Holstein am Mittwochnachmittag hinweggezogene Gewitter hat nur kleinere Schäden verursacht. So musste die Feuerwehr im Kreis Nordfriesland zu zwei Einsätzen ausrücken, weil Bäume auf Straßen in Rantrum und Immenstedt gefallen sind, wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle Nord sagte. In Westerholz im Kreis Schleswig-Flensburg stürzte eine Baumreihe um.

In Geschendorf im Kreis Segeberg wurde ein Einfamilienhaus von einem Blitz getroffen. Das Feuer konnte nach Angaben der Polizei aber sofort gelöscht werden. Bereits am Vormittag hat in Bockholm im Kreis Schleswig-Flendsburg ein altes Reetdachhaus gebrannt. Auch hier wurde als Brandursache ein Blitzeinschlag nicht ausgeschlossen.

15.49 Uhr: Wegen Hitze – Schulkinder müssen ins Krankenhaus

Bei einem Sportwettkampf mehrerer Schulen im Hamburger Stadtpark haben drei Grundschulkinder in der großen Hitze Atembeschwerden bekommen – sie sind ins Krankenhaus gebracht worden. Die Temperaturen um die 30 Grad hätten den Kindern zu schaffen gemacht, sagte Feuerwehrsprecher Torsten Wessely.

Eine Mutter, von Beruf Ärztin, hatte sich zunächst um die Kinder gekümmert und dann die Feuerwehr gerufen. Zwölf Einsatzkräfte rückten mit drei Rettungswagen und einem Löschfahrzeug an. Der Feuerwehrsprecher betonte, wie wichtig es sei, bei hohen Temperaturen genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

14.43 Uhr: 14 Jugendliche vom Blitz getroffen

Bei einem Gewitter sind auf einem militärischen Übungsgelände im Südwesten der Niederlande 14 Jugendliche vom Blitz getroffen worden. Ein Jugendlicher sei schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Militärpolizei über Twitter mit. Die übrigen seien nur sehr leicht verletzt worden. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren nahmen an einem Vorbereitungstraining für den Militärdienst in Ossendrecht nahe der belgischen Stadt Antwerpen teil. Sie seien vom Gewitter überrascht worden, hieß es.

12.04 Uhr: Nach den Unwettern kommt die große Hitze

Erst Gewitter, dann große Hitze: In der nächsten Woche sind Temperaturen von bis zu 40 Grad nicht auszuschließen sagen Wetterexperten. Eine genaue Vorschau für die nächsten Tage gibt es hier. 

10.55 Uhr: Wetterdienst warnt vor starken Gewittern

Nach vergleichsweise ruhigen Tagen kann es ab Mittwoch auch im Westen Deutschlands wieder zu heftigen Unwettern kommen. Ab dem Mittag ziehen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) starke Gewitter auf mit Starkregen und Sturmböen von bis zu 85 Kilometer pro Stunde. Örtlich könne es auch zu Unwettern mit heftigem Starkregen, orkanartigen Böen von über 110 Kilometer pro Stunde und Hagel kommen, teilte der DWD mit. Dabei bleibe es zunächst schwülwarm mit Höchsttemperaturen von 28 bis 32 Grad, im Bergland bis zu 27 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag lassen die Gewitter laut DWD nur langsam nach. Und auch am Tag bleibe es wolkig bis stark bewölkt mit einzelnen Schauern und Gewittern. Die Temperaturen erreichen am Donnerstag nur noch Höchstwerte von 20 bis 24 Grad, in den Hochlagen bis zu 18 Grad. Und auch am Freitag bleibt es etwas kühler bei 21 bis 23 Grad. Dann werde es wieder sonniger, so der DWD. 
 

 
10.35 Uhr: Regen vermiest den Start der Sommerferien

Die Sommerferien starten in Berlin und Brandenburg mit Gewitter und Starkregen. Für den ersten Ferientag am Donnerstag rechnet der Deutsche Wetterdienst ab den Nachmittagsstunden vor allem im Süden und Osten Brandenburgs mit teilweise kräftigen Schauern und Gewittern. Starkregen, Hagel und Sturmböen, sowie ein steigendes Unwetterpotenzial seien nicht ausgeschlossen, hieß es. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 25 Grad in der Prignitz und 30 Grad in der Niederlausitz.

Die Meteorologen erwarten dann am Freitag zunächst noch örtlich leichten Regen, ab den Mittagsstunden kann sich die Wolkendecke dann auflockern. Nur an Oder und Neiße könne es weiterhin Schauer und kurze Gewitter geben. Für den Freitag liegen die Maximalwerte bei 23 bis 26 Grad.

10.20 Uhr: Starkregen und Hagel im Saarland und Rheinland-Pfalz

Nach den sonnenreichen Tagen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist nun verstärkt mit Gewittern zu rechnen. Im Laufe des Mittwochs gebe es einzelne Schauer und zunehmend starke Gewitter, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Vereinzelt bestehe auch Unwettergefahr mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Dabei bleibt es schwülwarm. Die Temperaturen steigen auf bis zu 32 Grad, im Bergland auf bis zu 27 Grad.
 

 
Erst in der Nacht kühle es bei Temperaturen von 13 bis 18 Grad etwas ab, teilte der DWD mit. Am Donnerstag bleibe es bewölkt mit örtlichen Schauern und Gewittern. Die Höchstwerte liegen bei Regen dann nur noch bei 19 Grad. Mit Sonne könne es bis zu 25 Grad warm werden. Ähnlich sind die Aussichten für Freitag: heiter bis wolkig bei Höchsttemperaturen zwischen 21 und 24 Grad. Es bleibe aber verbreitet trocken, so der DWD.

09.45 Uhr: Hitzerekord am Persischen Golf

Wer es in Deutschland momentan schon zu warm findet, der sollte einmal in den Mittleren Osten blicken. Dort wurde am Dienstag ein Hitzerekord aufgestellt – mit Temperaturen von über 50 Grad Celsius.

09.33 Uhr: So entsteht Hagel

Mittwoch, 19.06.2019, 08.15 Uhr: Ein Eis in der Mittagspause

Der Mittwoch startet fast überall in Deutschland sonnig und mit sommerlichen Temperaturen: Wer eine Erfrischung von der Hitze im Büro braucht, wird vielleicht in diesem Artikel fündig. t-online.de hatte seine Leser gefragt, wo die besten Eisdielen in Deutschland stehen: Das Ergebnis aus über 1.000 Einsendungen lesen Sie hier

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP, Reuters

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