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Bundestag beschließt: Pflegeversicherung wird teurer

Bundestag beschließt  

Pflegeversicherung wird teurer

30.11.2018, 11:11 Uhr | dpa

Bundestag beschließt: Pflegeversicherung wird teurer. Pflegeversicherung: Ab Januar 2019 erhöht sich der Beitrag für Arbeitnehmer. (Quelle: dpa/Christoph Schmidt)

Pflegeversicherung: Ab Januar 2019 erhöht sich der Beitrag für Arbeitnehmer. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa)

Verbraucher müssen künftig mehr für die Pflegeversicherung bezahlen. Das zusätzliche Geld soll besserer Pflege zugute kommen.

Die Pflegeversicherung wird teurer: Zum 1. Januar steigt der Beitragssatz um 0,5 Prozentpunkte. Das hat der Bundestag beschlossen.

Ab dem kommenden Jahr werden damit 3,05 Prozent des Bruttolohns als Pflegebeitrag fällig. Kinderlose ab 23 Jahren müssen 3,3 Prozent zahlen. Dadurch werden jährliche Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro erwartet.

"Gute Pflege muss uns etwas wert sein", erklärte Gesundheitsstaatssekretär Thomas Gebhart (CDU) und sprach von einem "absolut notwendigen Schritt".

Arbeitslosenbeitrag sinkt

Der Arbeitslosenbeitrag dagegen wird zum 1. Januar 2019 von 3 auf 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens gesenkt. Das beschloss der Bundestag ebenfalls am Freitag mit den Stimmen von Union, SPD, FDP und Grünen mit dem neuen Qualifizierungschancen-Gesetz der Bundesregierung. Die AfD und die Linke enthielten sich.

Der Beitrag verringert sich somit bei einem Bruttolohn von 2000 Euro 2019 um 10 Euro, wobei Arbeitnehmer und -geber jeweils um die Hälfte entlastet werden. Der Beitragssatz von 2,5 Prozent soll bis 2022 gelten, danach soll er dauerhaft bei 2,6 Prozent gehalten werden.

Mit dem Gesetz soll zudem die Weiterbildung von Beschäftigten unabhängig von Ausbildungsstand, Alter und Betriebsgröße ermöglicht und damit verbreitert werden. Auch für Aufstocker, die ihren geringen Lohn mit Hartz IV aufbessern, soll es eine solche Weiterbildungsförderung geben.

Arbeitslose sollen durch das Gesetz zudem leichter Arbeitslosengeld I beziehen können. Sie sollen künftig dafür innerhalb von 30 Monaten mindestens 12 Monate Beiträge gezahlt haben müssen. Heute sind es mindestens 12 Monate in den vergangenen 24 Monaten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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