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Ein Regierungschef verdient fast sechs Mal so viel wie Scholz

Von t-online, jpd, mak

Aktualisiert am 01.07.2022Lesedauer: 3 Min.
Olaf Scholz: Der Bundeskanzler verdient rund 360.000 Euro im Jahr.
Olaf Scholz: Der Bundeskanzler verdient rund 360.000 Euro im Jahr. (Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder)
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Sie sind die Mächtigsten der Welt: Doch was bekommen eigentlich Biden, Johnson und Co. im Jahr?

Das Wichtigste im Überblick


  • Joe Biden
  • Boris Johnson
  • Emmanuel Macron
  • Mario Draghi
  • Wladimir Putin
  • Xi Jinping
  • Lee Hsien Loong

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kann sich ab Freitag über ein sattes Gehaltsplus freuen. Denn: Er sitzt noch im Bundestag, für den ab 1. Juli eine Diätenerhöhung greift. Künftig erhält Scholz demnach 30.189,81 Euro monatlich, rund 360.000 Euro im Jahr.

Ohne sein Bundestagsmandat wäre sein Einkommen geringer – mit knapp 25.000 Euro im Monat aber immer noch deutlich höher als das der meisten seiner Wähler. Im Vergleich zu einem anderen Regierungschef ist das jedoch extrem wenig. t-online zeigt, wie viel Scholz' Kollegen weltweit so verdienen.

Hinweis: t-online kann nicht garantieren, dass die jeweiligen Gehälter zu 100 Prozent korrekt sind, da zum Teil offizielle Angaben fehlen. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Joe Biden

Der US-Präsident verdient pro Jahr 400.000 US-Dollar, das sind umgerechnet rund 382.000 Euro. Allerdings sind es tatsächlich noch deutlich mehr, etwa wegen Buchverträgen oder Vorträgen. In seinem ersten Jahr als Präsident sollen Biden und seine Ehefrau Jill gemeinsam umgerechnet rund 565.000 Euro verdient haben.

Joe Biden: Der US-Präsident verdient 400.000 US-Dollar im Jahr – und darf im Weißen Haus wohnen.
Joe Biden: Der US-Präsident verdient 400.000 US-Dollar im Jahr – und darf im Weißen Haus wohnen. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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Zum Vergleich: Seine Vizepräsidentin Kamala Harris und ihr Ehemann Doug Emhoff, der als Rechtsanwalt arbeitet, verdienten gemeinsam mehr als 1,6 Millionen Dollar, umgerechnet 1,5 Millionen Euro.

Boris Johnson

Unterbezahlt fühlt sich laut Medienberichten Boris Johnson. Aktuell verdient er 164.080 Pfund, umgerechnet 190.000 Euro –, 76.000 Pfund aber nur wegen seines Amts als britischer Premierminister. Der Rest kommt durch sein Mandat als Abgeordneter im britischen Unterhaus.

Boris Johnson: Der Premierminister des Vereinigten Königreichs fühlt sich unterbezahlt. Für Feiern in der Downing Street reicht das Gehalt dennoch, sagen Kritiker.
Boris Johnson: Der Premierminister des Vereinigten Königreichs fühlt sich unterbezahlt. Für Feiern in der Downing Street reicht das Gehalt dennoch, sagen Kritiker. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)

Wie bei Biden nimmt er jedoch noch mehr Geld ein, ebenfalls durch Medienauftritte oder Vorträge.

Emmanuel Macron

Emmanuel Macron, der seit 2017 Frankreich regiert, verdient lediglich 15.140 Euro monatlich, beziehungsweise 181.680 Euro im Jahr. Damit bekommt er etwas weniger als Kremlchef Putin. Und auch wohl weniger, als wenn er Investmentbanker geblieben wäre. Daneben dürfte Macron noch einige Immobilien besitzen.

Emmanuel Macron: Der französische Präsident hätte in seiner Karriere wohl mehr verdient als in der Politik.
Emmanuel Macron: Der französische Präsident hätte in seiner Karriere wohl mehr verdient als in der Politik. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)

Mario Draghi

Italiens Ministerpräsident Mario Draghi würden als Premierminister eigentlich 110.000 Euro zustehen. Doch der Politiker, der seit Februar vergangenen Jahres im Amt ist, verkündete im Mai 2021, er verzichte auf sein Gehalt. Wohl auch als Geste der Solidarität.

Mario Draghi: Der italienische Ministerpräsident verzichtet auf sein Salär.
Mario Draghi: Der italienische Ministerpräsident verzichtet auf sein Salär. (Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder)

Allein: Er kann sich den Verzicht locker leisten. So bezieht der frühere EZB-Chef zwei großzügige Staatsrenten und besitzt laut Medienberichten mehrere Immobilien.

Wladimir Putin

Trotz des völkerrechtswidrigen Angriffs auf die Ukraine und der Sanktionen gegen Russland kommt der Kremlchef auf ein weiterhin stattliches Salär. Putin, der seit mehr als 20 Jahren entweder als Präsident oder Ministerpräsident an der Macht ist, soll im vergangenen Jahr 10,2 Millionen Rubel, umgerechnet rund 180.000 Euro, verdient haben. Das ist zwar im Vergleich zu vielen Staatschefs ein eher geringes Einkommen.

Russlands Präsident Wladimir Putin: Finanzielle Einbußen für ihn durch die westlichen Sanktionen infolge des Angriffs auf die Ukraine sind nicht bekannt.
Russlands Präsident Wladimir Putin: Finanzielle Einbußen für ihn durch die westlichen Sanktionen infolge des Angriffs auf die Ukraine sind nicht bekannt. (Quelle: ITAR-TASS/imago-images-bilder)

Allerdings dürften seine Nebeneinkünfte um ein Vielfaches höher sein, auch durch seine jahrelangen, engen Kontakte zu russischen Öl- und Gasfirmen und Oligarchen. Laut Schätzungen soll er bis zu einer Milliarde Euro im Jahr einnehmen.

Xi Jinping

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping gibt sich offiziell bescheiden. Laut chinesischer Propaganda verdient er nur rund 22.000 US-Dollar im Jahr, umgerechnet knapp 21.000 Euro. Das entspricht dem Gehalt eines chinesischen Normalverdieners.

Chinas Präsident Xi Jinping: Der kommunistische Staatschef gibt sich bescheiden. Aber nur offiziell.
Chinas Präsident Xi Jinping: Der kommunistische Staatschef gibt sich bescheiden. Aber nur offiziell. (Quelle: Xinhua/imago-images-bilder)

Xi Jinping will wohl mit gutem Beispiel vorangehen. Doch: Seine inoffiziellen Einkünfte dürften weitaus höher liegen als sein offizielles Salär. Sein Vermögen wird auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzt. Mindestens.

Lee Hsien Loong

Der Bestverdiener unter den Regierungschefs ist Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong. Im Jahr verdient er satte 2,2 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 2,09 Millionen Euro. Seit seinem Amtsantritt 2004 dürfte folglich eine stattliche Summe zusammengekommen sein.

Lee Hsien Loong: Er ist seit 2004 Premierminister des kleinen Stadtstaats in Südostasien.
Lee Hsien Loong: Er ist seit 2004 Premierminister des kleinen Stadtstaats in Südostasien. (Quelle: MediaPunch/imago-images-bilder)

Lee Hsien Loong ist der älteste Sohn des Staatsgründers, Lee Kuan Yew, der über Jahrzehnte selbst Premierminister war.

Singapur entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem der international bedeutendsten Finanzplätze und einem der reichsten Staaten weltweit – zeichnet sich aber auch durch sehr hohe Lebenshaltungskosten aus.

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  • Florian Schmidt
Ein Kommentar von Florian Schmidt
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