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Patrick Diekmann

Patrick Diekmann

"Die Emotionen liegen auf der Straße"

Mein Name ist Patrick Diekmann. Bei t-online.de bin ich Politik- und Nachrichtenredakteur. Geboren im Jahr 1986 in Ostwestfalen, schlug ich bislang selten den klassischen journalistischen Weg ein: Im Studium machte ich einen Umweg über die Fachgebiete Soziologie und Psychologie, bis ich letzten Endes im Feld der Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen landete. Mein Studienweg führte mich von Göttingen nach Berlin und Istanbul. 

Trotzdem war ich, so lange ich denken kann, in irgendeiner Form Journalist. Als Jugendlicher schrieb ich für Lokalzeitungen, versuchte mich beim Radio, als Student auch vor der Kamera. Während meines Studiums lebte ich in Istanbul und berichtete von dort von den Gezi-Protesten für den Westdeutschen Rundfunk. Danach verschaffte ich mir Eindrücke in Israel, Palästina, im gespaltenen Zypern. in vielen Balkanstaaten und im Nordirak. Es war eine Zeit, die mich und meine Arbeit bis heute prägt. Zurück in Berlin arbeitete ich für den Bundestag und längere Zeit für den Berliner Verlag. Dort machte größtenteils lokalpolitische Berichterstattung. Dabei mischten sich Interviews mit politischen Größen Berlins mit Ranglisten, beispielsweise über die skurrilsten Toiletten der Hauptstadt.

Als t-online.de mit einer neuen Redaktion Anfang 2017 nach Berlin kam, wurde ich Teil dieses aufregenden Projektes. Mein besonderer Fokus liegt auf dem Themenfeld der Außenpolitik, besonders liegen mir hier die Türkei und der Nahe Osten am Herzen. Dazwischen mischt sicher aber auch immer wieder die ein oder andere Tiergeschichte, die ich mit humoristischer Leidenschaft verfolge.

Gerne schreibe ich Interviews und Reportagen: Von Gesprächen mit Gysi, Ströbele, Gauland oder Merkel bis zu Berichten aus Istanbul oder aus Hamburg während der G-20-Proteste. Dabei versuche ich möglichst gleichzeitig zu informieren, zu erklären und zu unterhalten. Ich möchte Ihnen die Emotionen von der Straße vermitteln, ohne diese mit eigenen Emotionen zu vermischen. 

Der Journalismus ist eine unfassbar wichtige Säule der Gesellschaft, die allerdings im letzten Jahrzehnt Vertrauen verloren hat. Dieses Vertrauen möchten wir zurückgewinnen und das geht nur durch genaue informelle Berichterstattung und durch eine steigende Transparenz unserer Arbeit. 

Deshalb: Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schicken Sie diese gerne an mich. Und wenn Sie Lust haben, folgen Sie mir doch gerne auf Twitter


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